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Deliveroo: Initiative gegen Plastik-Verpackungen

Datum: 06.06.2018Quelle: Deliveroo | Foto: Colourbox.com | Ort: München

Deliveroo setzt auf biologisch abbaubare Verpackungen und will seine Restaurantpartner bei der Umstellung unterstützen, u. a. duch 100.000 umweltfreundliche Strohhalme.

Gutes Essen, böses Plastik

Essensbestellungen werden auch in Deutschland immer beliebter. Doch mit den Gerichten wird auch viel Verpackung mitgeliefert, die häufig auf Plastik basiert. Daher will Deliveroo verschiedene Maßnahmen ergreifen, um Plastikverpackungen bei Essensbestellungen zu reduzieren. So will das Unternehmen seine Restaurantpartner bei der Umstellung auf umweltfreundliche Strohhalme unterstützen. Dazu werden weltweit insgesamt 1 Mio. biologisch abbaubare Trinkhalme kostenlos zur Verfügung gestellt (100.000 pro Land). Zudem plant Deliveroo allen Restaurantpartnern weltweit neue, umweltfreundliche Verpackungsoptionen zu wettbewerbsfähigen Preisen zur Verfügung zu stellen und den Restaurants zu helfen, umweltfreundlichere Verpackungen zu wählen. Bis Ende des Jahres sollen so in allen Märkten biologisch abbau-, kompostier- und recyclebare Optionen verfügbar sein. Nach Unternehmensangaben wird dafür in Großbritannien ein Lager für biologisch abbaubare Verpackungen eingerichtet.

Die Wahl des Kunden

Als weitere Maßnahme ist die Einführung eines Opt-in in der App bzw. online geplant, bei dem Kunden gefragt werden, ob sie auf das Besteck in einer Bestellung verzichten möchten. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde diese Funktion bereits erfolgreich getestet. In dieser Zeit gaben alle Restaurantpartner an, dass der Verbrauch von Plastikbesteck signifikant zurückgegangen ist. Bei der Hälfte der Partner sogar um 85 %. Im Februar diesen Jahres wurde die Funktion in Großbritannien offiziell eingeführt und seitdem werden 91 % der Essensbestellungen ohne Plastikbesteck geliefert. In Deutschland wir dieses Opt-in nicht implementiert, da Plastikbesteck hierzulande bereits nicht mehr mit den Bestellungen geliefert wird.  Laut Deliveroo sind sie der erste Essenslieferservice, der es den Kunden schon bei der Bestellung freistellt, auf Plastikbesteck zu verzichten.

Langerfristiges Engagement

Die Maßnahmen zur Vermeidung von biologisch nicht abbaubaren Verpackungen sind Teil eines langfristigen Engagements. Um diese Strategie erfolgreich zu führen, will Deliveroo mit den Herstellern zusammenzuarbeiten, um bei der Entwicklung erster nachhaltiger Verpackungen zu helfen, die sich ideal für die Lieferung von Gerichten eignen, deren Qualität erhalten und gleichzeitig die Nachhaltigkeits- und Umweltziele fördern.

Vor kurzem kündigte die EU Maßnahmen zur Reduzierung der Verwendung von Einweg-Kunststoffen an. Deliveroo stimmt mit dem Ziel der EU überein, die Geschäftspraktiken nachhaltiger zu gestalten und will sich dafür einsetzen, diese in allen Märkten umzusetzen.

Eva Fürst / Gastroinfoportal

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