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Photo by El Chefo on Unsplash Wintergrillen

Wintergrillen im Trend

Datum: 09.01.2019Quelle: Inhalt: BZfE | Foto: El Chefo on Unsplash | Ort: Bonn |

Egal zu welcher Jahreszeit – das Bruzzeln auf dem Rost macht einfach Spaß. Ob Fleisch gegrillt, Fisch gegart oder Vegetarisches zubereitet wird, keiner geht beim Grillen leer aus. Die Lebensmittel werden bei Umgebungstemperaturen von etwa 250 Grad Celsius gegart. Die Fleischoberfläche bräunt dadurch sehr schnell und bildet eine Kruste. Das Fleisch bleibt somit sehr zart und saftig. Gleichzeitig bilden sich – vor allem beim Grillen über der Holzkohle – zahlreiche Röst- und Aromastoffe, die das Grillgut schmackhaft machen.

Grillen ist aber nicht nur eine köstliche, sondern auch eine nährstoffschonende und fettsparende Art der Zubereitung. Beim Grillen treten wesentlich weniger Nährstoffveränderungen auf als beim Kochen, Braten oder Schmoren. Auf zusätzliches Fett kann man beim Grillen verzichten.

Grillen – direkt und indirekt

Ganz klassisch befindet sich beim direkten Grillen der Rost mit den Lebensmitteln über der Glut oder der Gasflamme. Dadurch werden höhere Temperaturen erreicht als beim indirekten Grillen. Das Grillgut gart schneller, es droht aber auch schneller auszutrocknen und anzubrennen. Diese Methode eignet sich vor allem für flaches Grillgut, das hohe Temperaturen verträgt beispielsweise Filet, Steaks, Bratwürste, Geflügelbrust oder Fischfilets.

Beim indirekten Grillen liegt das Grillgut nicht unmittelbar über der Glut, das Glutbett befindet sich seitlich. Hierfür lässt sich zum Beispiel die Glut einfach zur Seite räumen. Die Hitze steigt nach oben und zirkuliert um die Lebensmittel herum. Die Temperaturen liegen hierbei niedriger, weshalb das Grillgut langsamer und schonender gart – so wird es saftig und zart. Wichtig ist, dass der Deckel des Grills möglichst geschlossen bleibt. Vor allem große Fleischstücken, wie Hähnchen, Braten, ganze Fische oder wasserreiche Lebensmittel wie Gemüse und Obst lassen sich so schmackhaft zubereiten. Ein Plus: Da bei dieser Garmethode kein Fett direkt in die Glut tropfen kann, bilden sich auch keine gesundheitlich bedenklichen Dämpfe.

Beim Beefer oder Steaker entstehen mit 800 °C etwa doppelt so hohe Temperaturen wie beim Grillen über Holzkohle, mit Gas oder beim Elektrogrill. Dadurch bräunt das Gargut an der Oberfläche schneller, das Fleisch bleibt im Kern jedoch quasi roh. Für die Zubereitung von Geflügel-, Schwein- oder Wildfleisch sind die Geräte daher nicht geeignet.

Sina Fürch / Gastroinfoportal

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