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Regionalbewegung NRW startet Projekt

Datum: 30.01.2019Quelle: Inhalt: Landesverband Regionalbewegung NRW e.V. | Foto: | Ort: Borgentreich |

Im Januar startete das Projekt „Landesdialog Regionalitätsstrategie NRW – Zukunftschancen für Regionalvermarktung, Biodiversität und bäuerliche Betriebe“. Das Vorhaben hat zum Ziel, einen Dialog zwischen den relevanten Akteuren zu etablieren und eine Regionalitätsstrategie zu erarbeiten, um dadurch langfristig die regionale Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte im Land voranzubringen.

Bei einem vorbereitenden Treffen im letzten Jahr wurde bereits unter Federführung des Landesverbandes Regionalbewegung NRW e.V. das Netzwerk Regionalitätsstrategie NRW ins Leben gerufen. Darin organisieren sich Vertreter*innen von Naturschutz-, Verbraucherschutz- und Landwirtschaftsverbänden, der Wissenschaft, der Kirchen sowie der Verwaltung, um die Debatte zu gestalten und zu praxisnahen und umsetzbaren Ergebnissen zu führen.

Wandel der Bedürfnisse

Die Landwirtschaft in NRW hat eine zentrale wirtschaftliche, ökologische und soziale Bedeutung. Doch viele Höfe und auch kleine und mittelständische Betriebe des Lebensmittelhandwerks sind in Existenznöten. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach regional und nachhaltig produzierten Produkten. Wie lassen sich dieser Wandel in der Nachfragestruktur und die Potenziale der Betriebe zusammenbringen? Wie können Landwirt*innen, Handwerk, Verbraucher*innen, Natur- und Umweltschutz gleichzeitig profitieren? Welche politische, verbandliche und gesellschaftliche Unterstützung ist dabei notwendig? Diesen Fragen wollen sich die Netzwerkpartner im Dialog widmen. Dabei geht es darum, voneinander zu lernen und Konzepte zur Unterstützung, Qualifizierung und Beratung für Initiativen der Regionalvermarktung zu entwickeln.

Die Vision: Kleine und mittlere Betriebe in NRW mit vielfältigen Arbeits- und Ausbildungsplätzen produzieren in naturverträglicher Art und Weise heimische Lebensmittel, die in intakten Nahversorgungsstrukturen erworben werden können oder in der Region weiterverarbeitet werden. Doch bis dahin ist es ein langer Weg – bürokratische Hürden, unübersichtliche Förderstrukturen, fehlende Weiterverarbeitungsstrukturen, fehlende Kenntnisse in der Regionalvermarktung, kein Personal für intensive Vernetzungsarbeit usw. Um die Probleme anzugehen, braucht es eine Strategie, die konkrete Arbeits- und Umsetzungsschritte aufführt.

Sina Fürch / Gastroinfoportal

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