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Pflanzwettbewerb für insektenfreundliche Gärten

Datum: 22.01.2020Quelle: Inhalt: BLE/Stiftung für Mensch und Umwelt | Foto: Stiftung für Mensch und Umwelt | Ort: Bonn

Unter dem Motto “Wir tun was für Bienen!” geht der beliebte bundesweite Pflanzwettbewerb in sein fünftes Jahr. Kleine und große Flächen werden alljährlich auf Initiative von “Deutschland summt!” lebenswert gestaltet. Für Menschen, (Wild-) Bienen und natürlich andere Insekten und Tiere.

Im Schul- oder Kita- garten und im Firmengarten: Ökologisch wertlose Flächen gibt es überall. Das muss sich ändern und alle können mitsummen! Einzigartig: Die Gärten sollen nicht von Einzelpersonen, sondern von Gruppen gestaltet werden. Je bunter die Gruppe desto besser. Jung und Alt, Freunde, Nachbarn, Kollegen. Das wird der insektenfreundlichste Wettbewerb aller Zeiten. Die Hauptgewinner: Bedrohte Wildbienen!

Bewertungskriterien

Neupflanzungen und Umgestaltungen werden bewertet. Fotos und Berichte über die Aktionen reichen die Teilnehmer ab dem 1. April über die Internetseite ein. Bei der Bewertung legt die 7-köpfige Jury ein besonderes Augenmerk auf die Verwendung heimischer Pflanzenarten. Weitere Punkte gibt es für das Anlegen von Strukturen, wie zum Beispiel Trockenmauern und Totholzhaufen. Auch die “Strahlkraft” der Projekte wird von der Jury beurteilt. Dies können zum Beispiel Pressearbeit, Eröffnungsfeiern, Mitmach-Aktionen und Informationsveranstaltungen sein.

Hintergrundinformationen

Die Initiative Deutschland summt! der Stiftung für Mensch und Umwelt schafft seit dem Jahr 2010 Aufmerksamkeit für die Bienen und die Stadtnatur. Am Beispiel der Wild- und Honigbienen ist es möglich, den Menschen den Rückgang der biologischen Vielfalt vor Augen zu führen. Es ist dringend notwendig, die bei uns heimischen Bienenarten, wie zum Beispiel Hosenbiene, Seidenbiene und Mauerbiene zu schützen. Von den ursprünglich 585 Wildbienenarten sind bereits 39 ausgestorben.

Der letztjährige Pflanzwettbewerb in Zahlen: Mehr als 250 Gruppen, insgesamt 3.300 Aktive, 18 Gewinner in sieben Kategorien und eine bepflanzte Fläche von 50 Hektar (fast 70 Fußballfelder). „Im Jahr 2020 werden es sicherlich noch viel mehr sein. Mögen viele Medien unser Anliegen unterstützen“, so die Initiatorin Dr. Corinna Hölzer.

Sina Fürch / Gastroinfoportal

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