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Ernährungsbildung Petition Niedersächsischer LandFrauenverband Hannover

Petition für Ernährungsbildung

Datum: 05.02.2021Quelle: Niedersächsischer LandFrauenverband Hannover | Bild: Colourbox.de/Evgeny Karandaev | Ort: Hannover

Mit ihren Unterschriften unter der Petition für ein Schulfach „Ernährungs- und Verbraucherbildung“ in Niedersachsen unterstützen 14.497 Menschen die Forderung des Niedersächsischen LandFrauenverbandes Hannover (NLV). „Das Ergebnis führt die Dringlichkeit unseres Anliegens deutlich vor Augen“, sagt Elisabeth Brunkhorst, NLV-Präsidentin.

Kommentare zur Petition

Argumente für die Forderungen finden sich in den mehr als 1.250 Kommentaren, die von den Unterzeichnern auf der Petitionsseite hinterlassenen wurden: „Zuhause werden zu wenig Kompetenzen dieser Art vermittelt.“, „Ich sehe in hauswirtschaftlichem Unterricht den Schlüssel für eine langjährige positive Entwicklung in der Ernährung und somit eine Entlastung des Gesundheitswesen!“ oder „Als Lehrkraft an einer Förderschule mit Fachkonferenzleitung Sachunterricht bin ich fortwährend mit den mangelnden Kenntnissen der Schüler konfrontiert“, lauten drei davon (alle Kommentare finden Sie hier).

Hinter der Petition stehen 14 Partnerorganisationen aus der Ernährungs- und Landwirtschaft sowie aus dem Bildungsbereich, darunter das Deutsche Netzwerk Schulverpflegung, die LEB Niedersachsen und der Verband Bildung- und Erziehung Landesverband. Alle Partnerorganisationen finden Sie unter diesem Link: https://kurzelinks.de/lknh.

Überreichung der Petition

Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, wird der NLV das Ergebnis persönlich an den niedersächsischen Kultusminister Grant Hendrik Tonne überreichen, sobald dies im Hinblick auf die Pandemie unbedenklich möglich ist. Der NLV wird die Forderung auch darüber hinaus weiterverfolgen: „Im Vorfeld der Landtagswahl im Jahr 2022 werden wir mit vielen unserer 68.000 Mitglieder Politiker immer wieder auf unsere Forderung aufmerksam machen“, kündigt Elisabeth Brunkhorst an. „Denn die Folgekosten einer verfehlten Ernährungs- und Verbraucherbildung sind enorm. Die Politik muss das endlich erkennen und handeln!“

Redaktion Schulverpflegung

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