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Metro Freshindex DHD

Metro testet Alternative zum Haltbarkeitsdatum

Datum: 08.08.2019Quelle: Metro Deutschland | Ort: Düsseldorf

Der durch die Maßnahme KMU-NetC geförderte FreshIndex soll helfen, eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit zu lösen: Noch genießbare Nahrungsmittel nicht vorzeitig zu entsorgen. Laut aktuellen Studien landen alleine in der EU jedes Jahr Lebensmittel im Wert von 143 Milliarden Euro im Müll. Hier setzt FreshIndex an. Das im Rahmen des Vorhabens entwickelte dynamische Mindesthaltbarkeitsdatum (DHD) soll künftig für mehr Transparenz entlang der Wertschöpfungskette und für eine bessere Planbarkeit sorgen, wodurch sich die Menge an nicht verwendeten Lebensmitteln reduzieren lässt. Gleichzeitig können Kosten optimiert und die Wettbewerbsfähigkeit aller Beteiligten in der Lebensmittelbranche gesteigert werden. Das DHD wird dabei nicht als fixes Datum aufgedruckt, sondern berechnet sich bei temperaturüberwachten Produkten dynamisch. So kann das aktuelle DHD etwa auf digitalen Preisschildern, im Online-Lebensmittel-Shop oder per App ausgelesen werden.

Einfache Anwendung durch echtes Feedback

Am 5. August startete der FreshIndex in die Feldphase. Eines der Hauptziele besteht darin, die bisherige Arbeit der Verbundpartner im Projekt zu überprüfen und Hinweise für die finale Ausgestaltung der FreshIndex App zu sammeln. Denn: Die Frische von Lebensmitteln stellt nicht nur ein objektiv messbares Kriterium dar, sondern ist auch ein hoch emotionales Thema. So werden beispielsweise viel zu oft noch verzehrbare Lebensmittel entsorgt, weil sie als nicht mehr frisch empfunden werden.

Neben Aussehen, Geruch und Geschmack spielen Informationen zur Produktgüte und deren Darstellung eine große Rolle. Bis 11. September 2019 können Mitarbeitende sowie Kundinnen und Kunden bundesweit in fünf teilnehmenden Metro Großmärkten die App unter realen Bedingungen testen, Parameter wie eigene Lagertemperaturen anpassen und die entsprechenden Auswirkungen auf die Haltbarkeit direkt in der App beobachten.

Von diesem Austesten der FreshIndex App erwarten sich die Projektpartner konstruktives Feedback der Anwenderinnen und Anwender zur Benutzerfreundlichkeit. Prof. Dr. Gunnar Stevens, Verbraucherinformatiker an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS), ist sehr gespannt: „Natürlich haben wir uns im Vorfeld viele Gedanken gemacht. Aber durch den Feldtest erhoffen wir uns viele neue Erkenntnisse darüber, wie die Kundenakzeptanz ist und wie der FreshIndex von den Anwendenden verstanden und bewertet wird.“

Florian Harbeck / Gastroinfoportal

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