Food-Scanner

Food-Scanner gegen Verschwendung

Quelle: Inhalt: StMELF, Foto: Seyfarth/StMELF | Ort: München

Mit einem innovativen Food-Scanner will Ernährungsministerin Michaela Kaniber die Verschwendung von Lebensmitteln in Bayern verringern. „Bald kann jeder per Knopfdruck feststellen, was verdorben ist und was nicht“, sagte die Ministerin. Am 16.05.2018 wurde der erste Prototyp in München vorgestellt. Verknüpft mit einer Smartphone-App eröffnet das Gerät damit u. a. Verarbeitern und Handel neue Möglichkeiten für einen sparsamen und vorausschauenden Umgang mit Lebensmitteln. Gerade bei frischen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse, die derzeit am häufigsten weggeworfen werden, verspricht sich Michaela Kaniber mit der neuen Technologie, dass Verluste spürbar verringert werden.

Food-Scanner liefert Infos

Der Scanner bestimmt mit Hilfe von Infrarot-Licht u. a. den Reifegrad von Obst und Gemüse, liefert aber auch Informationen, ob Lebensmittel wie etwa Hackfleisch noch verzehrbar sind. Das Ernährungsministerium hat für das Projekt rund 550.000 € bereitgestellt. An der Entwicklung waren die Hochschulen Deggendorf und Weihenstephan-Triesdorf sowie mehrere Fraunhofer-Institute beteiligt. Der Prototyp soll möglichst rasch zur Marktreife entwickelt werden.

Der Food-Scanner ist eine Idee des Bündnisses „Wir retten Lebensmittel!“, das das Ernährungsministerium 2016 initiiert hatte und dem inzwischen mehr als 50 Organisationen, Verbände, Unternehmen und sonstige Akteure angehören. Gemeinsames Ziel ist es, neue Wege für einen ressourcenschonenden Umgang mit Lebensmitteln zu beschreiten. Dazu hat das Bündnis bereits eine Reihe von „Rettungsmaßnamen“ erarbeitet.

www.stmelf.bayern.de

Mareike Knewitz / Gastroinfoportal

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