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Sodexo (Foto: Colourbox Kindergarten)

Auftakt zum Gute-Kita-Gesetz

Datum: 28.11.19Quelle: NQZ / BZfE / BMFSFJ | Foto: Colourbox.de | Ort: Berlin

Auf der Fachkonferenz “Gemeinsam für gute Kita – Das Gute-Kita-Gesetz in der Praxis“ hat Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey am 22. November 2019 die Umsetzung des Gute-Kita-Gesetzes in den Ländern gestartet.

Auszahlung gestartet

Nach der Unterzeichnung aller Bund-Länder-Verträge kann die Auszahlung der 5,5 Milliarden Euro aus dem Gesetz an die Länder beginnen. Die Länder investieren mit dem Geld in mehr Qualität und weniger Gebühren in der Kindertagesbetreuung „Frühkindliche Bildung ist eine nationale Zukunftsaufgabe. Darum sind wir alle in der Pflicht, die Kommunen, die Länder und der Bund“, sagte die Ministerin.

Mehr Qualität

Das Nationale Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule wird im Rahmen des Gute-KiTa-Gesetzes die Bundesländer bei der Weiterentwicklung der Qualität der Ernährungsbildung in der Kindertagesbetreuung unterstützen. Das NQZ hatte aus diesem Grund bereits am Vortag der Fachkonferenz zum ersten runden Tisch „Ernährung in der Kindertagesbetreuung“ eingeladen.

Bund, Länder, Kommunen, Verbände und Wissenschaft haben gemeinsam erarbeitet, was für die Qualitätsentwicklung zentral ist: Dafür stehen die zehn Handlungsfelder des Gute-KiTa-Gesetzes. Gute Kinderbetreuung wird vor Ort gestaltet. Darum haben die Länder die Handlungsfelder ausgewählt, in die sie investieren werden, und entschieden, welche konkreten Maßnahmen sie ergreifen. Dazu haben alle 16 Bundesländer mit dem Bund individuelle Verträge geschlossen. So wird sichergestellt, dass der Entwicklungsbedarf jedes Landes berücksichtigt wird und die finanzielle Unterstützung dort ankommt, wo sie benötigt wird. Nachdem alle Verträge unterschrieben worden sind, fließen die Mittel ab 2020 als Umsatzsteuerpunkte an die Länder.

Jede Familie muss sich eine gute Kinderbetreuung leisten können. Darum werden mit dem Gute-KiTa-Gesetz seit dem 1. August 2019 neben Familien, die Sozialleistungen beziehen, auch Familien mit kleinem Einkommen von Kitabeiträgen befreit, wenn sie zum Beispiel Kinderzuschlag oder Wohngeld erhalten. 1,2 Millionen Kinder haben so einen Anspruch auf eine beitragsfreie Kitazeit. Bundesweit müssen Elternbeiträge für alle Familien gestaffelt werden. Die Länder können die Mittel aus dem Gute-KiTa-Gesetz außerdem für zusätzliche länderspezifische Maßnahmen nutzen, die Familien bei den Gebühren entlasten.

Alle Kinder sollen die gleichen Chancen haben, zu entdecken, was in ihnen steckt, und ihre Talente zu entfalten. Die frühe Förderung von Kindern in der Kinderbetreuung leistet einen wichtigen Beitrag zur Chancengerechtigkeit. Und sie soll zu gleichwertigen Lebensverhältnissen beitragen: in Ost und West, auf dem Land und in Städten, in wohlhabenden und ärmeren Regionen. Damit es jedes Kind packt!

Eva Fürst / Gastroinfoportal

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