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Vitamix

Sieben Tipps gegen Lebensmittelverschwendung

Datum: 26.07.2018Quelle: Vitamix | Ort: Ohio (USA)

Braune Stellen, überschrittenes Mindesthaltbarkeitsdatum oder einfach zu viel eingekauft: Laut einer Studie der Universität Stuttgart werfen die Deutschen pro Jahr durchschnittlich ca. 82 kg Lebensmittel weg. Mit den richtigen Küchenhelfern landen schrumpeliges Obst und Gemüse, übriggebliebene Kräuter oder Brotreste im Handumdrehen nicht in der Tonne. Hier sind sieben praktische und kreative Tipps, um Lebensmittel vor dem Mülleimer zu bewahren:

Dips aus Resten

Am häufigsten landet Gemüse und Obst im Mülleimer. Welker Spinat, braune Bananen und Co. machen nach der Studie fast die Hälfte des Lebensmittelabfalls aus. Besonders Blattgrün beginnt schnell zu welken und sieht unansehnlich aus. Salat mit braunen Rändern oder eingefallener Grünkohl ist aber keinesfalls für die Tonne. Die Blätter eignen sich besonders für Dips, Pestos und Chutneys. Aus Grünkohl und Basilikum wird durch Olivenöl und Parmesan ein cremiges Pesto.

Mehl statt Müll

Übriggebliebenes Brot, Nüsse oder Samen können zu Mehl verarbeitet werden. Im Mixer lässt sich z. B. aus Mandeln im Handumdrehen Mandelmehl herstellen, das sich zum Backen von Kuchen eignet. Auch Haferflocken und Kerne eignen sich für die Verarbeitung. Aus Brot- und Brötchenresten stellen auch Küchenmuffel leicht Semmelbrösel her.

Kräuter in den Gefrierschrank

Ein Bund frische Kräuter wie Schnittlauch und Petersilie wird selten komplett aufgebraucht. Klein gehackt füllen Kreative sie in Eiswürfelformen und frieren diese bedeckt mit Wasser, Öl oder geschmolzener Butter ein. Bei Bedarf werden später einfach ein oder mehrere Kräuterwürfel zu Soßen, Eintöpfen und Aufläufen gegeben. Kräuter wie Rosmarin oder Thymian eignen sich, um Öl zu aromatisieren. Dafür die Zweige einfach in eine Flasche Öl geben. Nach einiger Zeit entsteht ein würziges Öl mit dem sich Gerichte verfeinern lassen.

Smoothie trinken

Wer nicht nur dem Mülleimer eine Auszeit gönnen möchte, sondern auch seinem Körper, kann einen Tag in der Woche dazu nutzen, die Reste an Obst und Gemüse aus dem Kühlschrank aufzubrauchen. Das Zauberwort hierfür lautet: Smoothies und Säfte. Ob lascher Spinat, matschige Mango oder schrumpeliger Ingwer: In einem frischen Smoothie oder Saft spielt das Aussehen keine Rolle. Im Mixer verwandeln sich reife Bananen, Ananas, Trauben und Spinat in einen köstlichen Going-Green-Smoothie.

Zu Suppe verarbeiten

Wer besonders viel Gemüse im Kühlschrank hat, kann dieses zu einer heißen Suppe verarbeiten. Der Fantasie sind in der Zusammenstellung der Suppen keine Grenzen gesetzt. Karotten ergeben kombiniert mit Zwiebeln, etwas Currypulver und Gemüsebrühe z. B. eine köstliche Suppe.

Mehr kochen statt aufhaben

Bei vielen Rezepten bleiben Zutaten über. Statt kleine Reste an Gemüse, Obst oder Kräutern übrig zulassen, lieber eine etwas größere Menge zubereiten. Das fertige Gericht dient am nächsten Tag als Mittagessen im Büro oder hält sich eingefroren.

Von Kopf bis Fuß

Bei vielen Gemüse- und Obstsorten wandern Schale, Strunk und Abschnitte häufig in die Tonne. Dabei können die Köche diese vermeintlichen Reste zu einer würzigen Gemüsebrühe verarbeiten. Dafür einfach Schalen und Abschnitte in einem Gefrierbeutel im Eisfach sammeln und bei Zeiten zu einer Gemüsebrühe aufkochen. Die Brühe hält sich in Gläser abgefüllt viele Monate. Viele Lebensmittel verarbeiten Profis ganz, z. B. können Karotten mit Schale zu einem fruchtigen Karotten-Orangen-Ingwer-Eis verarbeitet werden. Aus dem Karottengrün lässt sich eine Pesto-Variante herstellen und die Möhre wird so komplett verwertet.

Sina Fürch / Gastroinfoportal

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