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Zucker BMEL Photo by Joanie Simon on Unsplash

BLE sucht Innovationen

Datum: 01.03.2019Quelle: Inhalt: BMEL | Foto: Joanie Simon on Unsplash | Ort: Bonn

Ein übermäßiger Konsum von Zucker, Fett und Salz wird für die weltweit steigende Zahl an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes mellitus mitverantwortlich gemacht. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt daher neuartige Lösungsansätze, die die Aufnahme von Zucker, gesättigten Fettsäuren, trans-Fettsäuren und Salz durch Fertigprodukte verringern. Projektideen können bis zum 12. Juni 2019 beim Projektträger der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (ptble) eingereicht werden.

Die Erweiterung des derzeitigen Angebotes um Lebensmittel und Mahlzeiten mit geringeren Gehalten an Zucker, Fetten und Salz hilft Verbraucherinnen und Verbrauchern, beim Einkauf eine gesündere Wahl zu treffen. Zusätzlich sollen verbesserte Informationsangebote die Ernährungskompetenz steigern sowie Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft und der Außer-Haus- und Gemeinschaftsverpflegung sensibilisiert werden.

Dabei gilt es zu beachten, dass die Reduktion von Zucker, Fett und Salz auch zu technologischen, sensorischen und rechtlichen Herausforderungen führen kann. Denn diese Nährstoffe sind sowohl für den Geschmack als auch für Textur, Zubereitung und Haltbarkeit von komplexen Lebensmitteln und Mahlzeiten wichtig.

Förderungen

Folgende Förderbereiche stehen daher im Fokus der BMEL-Bekanntmachung innerhalb der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie:

· Reduktion der o.g. Nährstoffe, ohne dass die sensorischen Eigenschaften oder die Qualität negativ beeinflusst werden,
· Ersatz der o.g. Nährstoffe durch neuartige oder natürliche Stoffe, ohne dass die sensorischen Eigenschaften oder die Qualität negativ beeinflusst werden,
· innovative Technologien, um das Fettsäureprofil zu optimieren, den Ballaststoffgehalt zu erhöhen oder den trans-Fettsäuregehalt zu verringern,
· innovative Verfahren oder Stoffe, die die (multi-)sensorische Wahrnehmung positiv beeinflussen, um dadurch den Gehalt der o.g. Nährstoffe zu reduzieren,
· innovative (bei Bedarf digitale) Technologien, die in der gesamten Wertschöpfungskette zum Einsatz kommen können und einen Beitrag zur Umsetzung der Nationalen Reduktions- und   Innovationsstrategie leisten und
· innovative (bei Bedarf. digitale) Technologien zur Wissensvermittlung und Stärkung der Ernährungskompetenz.

Die Fördermaßnahme soll durch ein eigenständiges Vernetzungs- und Transfervorhaben begleitet werden, das organisatorische, fachliche und öffentlichkeitswirksame Aufgaben wahrnimmt. Wesentliche Ziele dabei sind die übergreifende Vernetzung von Akteuren, der Aufbau von themenspezifischen Clustern sowie der Wissens- und Ergebnistransfer für relevante Zielgruppen.

Projektskizzen können bis zum 12. Juni 2019, 24:00 Uhr, beim Projektträger Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (ptble) eingereicht werden.

Sina Fürch / Gastroinfoportal

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