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Rahmenvereinbarung BLL

Rahmenvereinbarung geschlossen

Datum: 18.10.2018Quelle: BLL | Ort: Berlin

Der Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft, Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL), und die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, haben gemeinsam mit weiteren Fachverbänden eine Rahmenvereinbarung zur Reduktions- und Innovationsstrategie geschlossen. Sie ist Grundlage für noch zu vereinbarende zielgerichtete Maßnahmen zur Vermeidung von krankhaftem Übergewicht und ernährungsmitbedingten Krankheiten.

BLL-Präsident Stephan Nießner erläutert: „Die deutsche Lebensmittelwirtschaft übernimmt Mitverantwortung an der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe im Kampf gegen nichtübertragbare Krankheiten und für eine Stärkung der Gesundheitsvorsorge der Menschen zusammen mit anderen Stakeholdern. Die Lebensmittelwirtschaft ist dabei nicht nur dialog-, sondern auch handlungsbereit.“ Konkret legt die Lebensmittelwirtschaft den Fokus auf Maßnahmen, die die Energiezufuhr der Bevölkerung durch eine Reduktion des Zuckergehaltes und/oder des Fettgehaltes und/oder der Portionsgrößen von Lebensmitteln senken, dabei jedoch die Nährstoffversorgung der Bevölkerung im Blick behalten und die Aufnahme von Salz und nicht ruminanten Transfettsäuren in der Bevölkerung weiter reduzieren. Dabei werden branchen- und unternehmensspezifische Voraussetzungen und Geschwindigkeiten berücksichtigt.

Zusammen Ziele erreichen

Wichtig bei der Erreichung der Ziele sei vor allem der Zeitfaktor. Stephan Nießner erläutert: „Wir müssen unsere Konsumenten bei diesem entscheidenden Schritt mitnehmen. Beispielsweise geht eine Reduktion von Nährstoffen, die nicht nur Geschmacksträger sind, sondern auch technologische Funktionen haben, nicht von heute auf morgen, sondern muss sukzessive erfolgen. Damit am Ende auch Qualität, Sicherheit und Geschmack des Lebensmittels in gewohnter und gewünschter Weise erhalten bleiben. Diese Reise müssen wir zusammen gehen!“

Weiterhin setzt sich die Branche für eine wissenschaftsbasierte und objektive Ernährungsbildung ein und appelliert an ihre Mitstreiter der Verbraucherverbände und Krankenkassen, diese im Rahmen ihrer Möglichkeiten ebenfalls umzusetzen. Nießner betont: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Deshalb sollten alle gesellschaftlichen Akteure für das Erreichen eines gesunden Lebensstils der Bürgerinnen und Bürger zusammenarbeiten. Konstruktive Ergebnisse können nur durch einen Dialog auf Augenhöhe erreicht werden.“

Sina Fürch / Gastroinfoportal

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