x
Die Verantwortlichen des Projektes „Wo kommt dein Essen her?“ bestätigen, dass ausreichend regionale Bio-Milch für die Schulverpflegung verfügbar ist.

100% regionale Bio-Milch in der Schulverpflegung: #spürbargrün

Datum: 10.06.2021Quelle: Verband der Deutschen Schul- und Kitacaterer e.V. (VDSKC) I Bild: Krakenimages.com - stock.adobe.com I Ort: Berlin

Ab dem 1. August 2021 sind für alle Berliner Schulmensen 100 % Bio für Milchprodukte und Obst, sowie ein Gesamtanteil von 50 % Bio Pflicht. In Vorbereitung darauf trafen sich am 19. Mai 2021 50 Entscheidungsträger aus Produktion, Handel, Verarbeitung, Küche und Politik zum digitalen runden Tisch des Projektes „Wo kommt dein Essen her?“. Dies ist ein von der Berliner Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, sowie der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz gefördertes Projekt des Verbandes der Deutschen Schul- und Kitacaterer e.V. (VDSKC). Das Projekt verfolgt das Ziel, den Anteil regionaler Bio-Lebensmittel in der Gemeinschaftsverpflegung zu erhöhen und in der Schule zum Thema zu machen.

Ausreichend regionale Bio-Milch

Für die Akteure bio-regionaler Wertschöpfungsketten aus Berlin und Brandenburg war u. a. die Frage, wie viele der Lebensmittel regional sein können und was passieren muss, damit entsprechende Lieferketten und Beziehungen entstehen und ausgeweitet werden, Ausgangspunkt der Diskussionen.

Schon heute sei ausreichend regionale Bio-Milch für die Schulverpflegung verfügbar. Sie müsse nur abgefragt werden. Auch bei Obst verhielte es sich ähnlich: Die Menge an regionalem Bio-Obst sei ausreichend. So entstand eine neue Arbeitsgemeinschaft zum Thema Leguminosenanbau und Verarbeitung in der Schulverpflegung. Darüber hinaus wurden mögliche Absatzmärkte für Bio-Eier, Legehennen aus mobilen Hühnerställen, sowie ihre Bruderhähne eruiert.

„Der runde Tisch zur Schulverpflegung in dieser Breite ist ein toller Erfolg“, freut sich Frank Nadler, Sprecher des Ernährungsrates Berlin und Teilnehmer des runden Tisches. „Mit Akteuren aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette hat der runde Tisch großes Potenzial noch mehr bio-regionale Produkte in die Berliner Schulverpflegung zu integrieren.“

Dank des offenen Dialoges aus der Praxis heraus, den wachsenden Beziehungen und der Bildung weiterer Synergien gingen das Projekt und seine Mitstreiter einen guten Schritt hin zu einer bio-regionalen Schulverpflegung.

Redaktion GastroInfoPortal / Michael Teodorescu

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Menuandmore bietet klimafreundliche Menüs: #spürba... Eine klimafreundliche Ernährung hat ein großes Potenzial, den Klimawandel zu reduzieren. Besonders belastend sind tierische Nahrungsmittel. So stößt b...
#spürbargrün auf GIP: Der Juni wird nachhaltig Saisonale und vor allem regionale Zutaten, Mehrwegbecher und -boxen, Photovoltaikanlagen, E-Fahrzeuge und Tierwohl – Nachhaltiges Handeln wird in der ...
Update Ausschreibung Schulverpflegung Stolpersteine gibt es bei der Ausschreibung von Schulverpflegung einige. Schränkt eine Kommune bei der Ausschreibung z. B. die gewünschten Verpflegung...
„Alle Kids lieben Pasta“ Kids lieben Pasta. Grund genug für Axel Dröge, Manager Concept Development bei Hilcona-Foodservice, ein passendes Schulverpflegungskonzept zu entwicke...
Aktionstag Kitaverpflegung Unter dem Motto „Vielfalt schmecken + entdecken“ findet am 4. Mai 2021 der Tag der Kitaverpflegung statt. Deutschlandweit setzen Kitas an diesem Tag e...
Artikel mit Bildern drucken Artikel ohne Bilder drucken

Newsletter

Immer die aktuellsten Informationen. Melden Sie sich hier für unseren Newsletter an.
Zum Datenschutz

Send this to friend