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Smarte Lösung: WeWash

WeWash: Wäsche à la minute

Datum: 05.03.2018Quelle: Inhalt: WeWash | Foto: WeWash, Wellinger | Ort: München

WeWash bietet Hoteliers einen smarten Waschservice. Nur wenige Klicks, schon ist die Waschmaschine gebucht. Dank WeWash müssen Gäste bei Citadines in München nicht mehr unnötig in die Laundrette im Keller, um dann festzustellen, dass ihre Wäsche noch nicht fertig ist. Auch der lästige Münzwechsel an der Rezeption entfällt. In dem Haus in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs sind viele Geschäftsreisende zu Gast. 30 % sind Langzeitgäste, z. B. Berater, die gleich mehrere Monate in einem der 146 Serviced Apartments leben – und eben auch mal ihre Wäsche waschen.

Dank des Angebots von WeWash können die je zwei im Haus verfügbaren Waschmaschinen und Trockner per Smartphone reserviert werden. Nach dem Waschvorgang werden die Gäste per Nachricht informiert, sobald die Wäsche fertig ist. Abgerechnet wird bargeldlos über die App. Dafür wurden die Miele-Maschinen im April vergangenen Jahres aufgerüstet. Das sogenannte Retrofit-Kit von WeWash ist mit allen handelsüblichen Gerätetypen und Marken kompatibel, auch mit älteren Maschinen.

Seit der Installation wurden im Citadines Arnulfpark Munich 2.500 Waschvorgänge gezählt. Vor allem in den Sommermonaten, wenn viele Reisende aus dem arabischen Raum zu Gast sind, seien die Waschmaschinen pausenlos im Einsatz, berichtet Residence Manager Christian Wiedemann. Für den Hotelier ist das Angebot eine kosteneffiziente Lösung: Die Mitarbeiter müssen die Münzzähler nicht leeren oder Wechselgeld zur Bank bringen. Der Bezahlvorgang wird digital dokumentiert, die Abrechnung erleichtert.

Smartes Waschen

Die Gäste wiederum, die auf den Zimmern eine leicht verständliche Bedienungsanleitung finden, müssen nicht mehr den Weg über die Rezeption gehen. Auch ältere Gäste haben keine Berührungsängste mit der digitalen Lösung. Wer sich die App nicht auf sein Handy herunterladen möchte, kann das Angebot über die Rezeption nutzen. „Der Gast wird à la minute informiert, wenn seine Wäsche fertig ist. Das heißt auch, dass kein anderer die Wäsche aus der Gemeinschaftswaschmaschine herausnimmt“, zählt Christian Wiedemann die Vorteile auf.

Das Beladen und Starten funktioniert wie gewohnt – noch. Das zur Bosch-Gruppe gehörende Münchner Start-up, das Anfang 2016 als Spin-Off der BSH Hausgerätegruppe lanciert wurde, plant für 2019 bei Geräten aus der Unternehmensgruppe eine Startfunktion via Handy einzuführen. Einmal waschen kostet im Citadines 5 €, trocknen 4 €. Der Preis pro Waschgang wird vom Betreiber festgelegt. WeWash erhält 20 % Umsatzbeteiligung. Die Hardware ist für 249 € erhältlich. Wer einen Gemeinschaftswaschraum neu einrichten möchte, kann auch das Fullservice-Angebot nutzen, bei dem das Start-up auch die Maschinen bereitstellt, betreibt und wartet.

Beim So!Apart-Pitch für innovative Produkte, „Das Nest des Flamingos“, setzte sich das Team um CEO Philip Laukart und COO Dr. Rafael Kirschner mit seiner smarten Lösung WeWash für den Bereich Serviced Apartments durch. Die Nachfrage ist da, bestätigt Residence Manager Christian Wiedemann: „Auch in den anderen deutschen Ascott-Häusern soll das Angebot eingeführt werden. Ein Haus in Paris hat ebenfalls Interesse bekundet.“

Renzo Wellinger / Gastroinfoportal

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