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Was kommt nach dem Lockdown auf den Tisch?

Datum: 15.04.2021Quelle: Dorfner Catering | Bilder: Dorfner Catering, Mariana Medvedeva on Unsplash | Ort: Nürnberg

Noch immer sind die Türen der Betriebsrestaurants in Deutschland für den Vor-Ort-Verzehr geschlossen. Die Corona-Pandemie lässt dahingehende Lockerungen bislang nicht zu. Die Zwangspause hat Dorfner Catering dazu genutzt, die Gäste in einer großangelegten Online-Umfrage nach ihren Wünschen für die Zeit nach dem Lockdown zu befragen: Was soll auf den Tisch, wenn Corona endlich vom Tisch ist? Mit rund 3.000 Teilnehmern liefert die Befragung aussagekräftige Ergebnisse über die Prioritäten der Gäste, ihre Lieblingsgerichte und darüber, wie sich die Gewohnheiten nach dem Lockdown gegebenenfalls verändern werden.

Homeoffice bleibt teilweise erhalten

Knapp zwei Drittel der Teilnehmer sind im Büro tätig, davon sind etwa die Hälfte auf Grund von Homeoffice im Moment nicht vor Ort. Deswegen wurde zuerst gefragt: Verglichen mit der aktuellen Situation, wie schätzen Sie Ihre Anwesenheit nach dem Lockdown ein? Die Mehrheit (57 %) antwortete, dass sie gleichbleibend vor Ort sein werden, nur 31 % werden wieder öfter anwesend sein. „Somit werden leider auch langfristig weniger Gäste die Vor-Ort-Gastronomie nutzen. Das heißt: umdenken, kreativ werden und sich auf die neuen Bedürfnisse einstellen“, erklärt Frank Raufer, Geschäftsleiter von Dorfner Catering.

Vorfreude bei den Gästen

Auch wenn die Menschen seltener am Arbeitsplatz sein werden als vor der Pandemie, wird deutlich: Die Gäste sehnen sich danach, endlich wieder im Betriebsrestaurant zu sitzen: Der Vor-Ort-Verzehr hat für die Gäste höchste Priorität, noch weit vor „to go“. Nach dem Lockdown wollen 82 % mehrmals wöchentlich – am liebsten zwischen 12 und 13 Uhr – ihr Betriebsrestaurant besuchen. „Wir vermissen die Kantine so sehr!“, war nur einer der vielen schönen Kommentare, die Dorfner Catering lesen durfte.

Preis und Nachfrage

Ein Gast bringt es auf den Punkt: „Wenn die Qualität stimmt, bezahle ich auch gerne einen entsprechenden Preis.“ Über ein Drittel halten zwischen 5 und 6 Euro (und mehr) für ein Mittagessen für angemessen. Priorität haben dabei regionale Produkte, umweltfreundliche Verpackungen und Bioprodukte. Zusammengefasst: Nachhaltigkeit und Produktqualität haben weiterhin einen sehr hohen Stellenwert und die Gäste sind bereit, hier zu investieren.

Leichte Kost für die Mittagspause?

67 % der Gäste geben an, leichte Hauptspeisen am liebsten zu essen. Knapp dahinter liegen mit rund 64 % Pasta-Gerichte und Salate (55 %). Süßes landet in der Mittagspause dagegen seltener auf dem Teller. Das umfassende Angebot in den Betriebsrestaurants von Dorfner Catering reicht vom Eintopf bis zur Bowl, vom klassischen deutschen Braten bis hin zu würzigen Speisen aus aller Welt. Wenn man nach konkreten Lieblingsgerichten fragt, kristallisieren sich jedoch ganz klar drei Favoriten heraus, die beweisen: Gelegentlich darf es doch mal etwas deftiger sein. Auf Platz 1 landet das (Jäger)schnitzel, auf Platz 2 Spaghetti Bolognese und auf Platz 3 die traditionelle Currywurst.

Die Umfrage im Detail

Die Umfrage zu den Gästewünschen für die Zeit nach dem Lockdown wurde zwischen dem 1. Februar und dem 12. März in 25 von Dorfner Catering betriebenen Cafeterien und Betriebsrestaurants durchgeführt. Der Link zur Onlinebefragung wurde dort, wo es die IT-Richtlinien der Kunden zuließen, per Mail verschickt. Neben Multiple-Choice-Antworten hatten die Teilnehmer auch Gelegenheit ihre Anregungen und Wünsche in Kommentarfeldern individuell zu äußern. „So haben wir eine sehr große Bandbreite an Vorschlägen, aus denen wir schöpfen können“, unterstreicht der Geschäftsleiter von Dorfner Catering. „Wir freuen uns über die großartige Beteiligung und die schönen Ideen, die wir natürlich gerne – sofern jeweils möglich – realisieren werden!“

Dorfner Catering

Antonia Perzl / Redaktion GastroInfoPortal

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