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Trennwand

Trennwände statt Mindestabstand

Datum: 18.05.2020Quelle: Pogastro | Ort: Horw (Schweiz)

Die Wiedereröffnung ist für viele Gastronomiebetriebe nur eine Annäherung an die Normalität, welche vor dem Lockdown herrschte. Restaurants und Bars müssen das Schutzkonzept des Bundes einhalten, was allerdings nicht allen leichtfällt. Was soll ein Restaurant tun, wenn einfach zu wenig Platz vorhanden ist, um die geforderten Abstände der Tische einzuhalten? Die Antwort ist einfach: Trennwände! Doch bestehende Trennwandsysteme, wie z. B. aus Acrylglas, sind nicht nachhaltig, die Lieferfristen sind teilweise mehrere Wochen und der Preis für eine vorübergehende Lösung lässt viele Gastronomen kalt. Und was macht man mit all den Wänden, wenn man sie nicht mehr braucht?

Bei Nacht und Nebel

TrennwändeDer Schweizer Designer Pirmin Giger hat sich aus diesem Grund an die Entwicklung einer Trennwand gemacht, welche diese Probleme löst. Die ersten Entwürfe hierzu hat er kurzerhand auf den Sozialen Medien geteilt, woraufhin Thomas Holenstein und Walter Küpfer auf das Projekt aufmerksam wurden und Pirmin ihre Hilfe anboten. Noch in derselben Nacht um 23 Uhr hat sich das Trio getroffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Nach 7,5 Stunden Meeting wussten alle was zu tun ist. Kurz nach Hause eine Mütze Schlaf holen und weiter geht’s! Thomas Holenstein erstellte mit seinem Team von Pogastro.com innerhalb eines Tages einen Webshop, damit die Trennwände unkompliziert bestellt werden können. In der Zwischenzeit arbeitete Pirmin Giger zusammen mit Designer Mario Rohner weitere Konzepte aus. Walter Küpfer erstellte ein Marketingkonzept und übernahm den gesamten Kundenkontakt und Bestellungsabwicklung. Nur waren Tage später sind die Trennwände produziert und in Luzern, Bern und Zürich für die Gastronomen abholbereit.

Schnell und einfach

“Ich bin überwältigt und stolz auf die Leistung, welche mein Team in Zusammenarbeit mit Pirmin während den letzten Tage geleistet hat. Von der Idee bis zur ersten Auslieferung sind nur acht Tage vergangen. Mittlerweile haben wir bereits über 150 Trennwände ausgeliefert, und so die Restaurantinhaber bei der Wiedereröffnung unterstützt.” – Thomas Holenstein, CEO von Pogastro.com

Die Trennwand besteht aus einem stabilen Wabenkarton, ist auf die Vorgaben des Bundes abgestimmt und bietet einen optimalen Schutz zwischen den Esstischen. Der unauffällige Look lässt sich in jedes Gastronomie-Raumkonzept integrieren. Aufgestellt ist die umweltfreundliche Trennwand innerhalb von 13 Sekunden und kann nach Bedarf auf- und abgebaut werden.

Vorteile der “GastroWalls” im Überblick:

  • Erfüllen die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen des Schweizer Bundes
  • Kostengünstige Gesamtlösung
  • Zu 100 Prozent aus recyclebarem Material
  • Einfach im Aufbau und flexibel einsetzbar

Benjamin Lemm / Gastroinfoportal

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