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Swissôtel Berlin

Swissôtel Berlin muss schließen

Datum: 02.07.2018Quelle: AccorHotels Ort: | Berlin

Das Swissôtel Berlin muss Ende November schließen, weil die neuen Eigentümer des Gebäudes, der Frankfurter Investor RFR und die Centrum Gruppe aus Düsseldorf, das markante Gebäude anderweitig nutzen möchten. Die beiden Investoren hatten das Gebäudes erst im Mai dieses Jahres gekauft und baten die AccorHotels Gruppe darum, den Mietvertrag vorzeitig auflösen zu können. “Diesem Wunsch ist die Gesellschaft nachgekommen und das Swissôtel Berlin stellt deshalb zum 30.11.2018 das operative Geschäft ein”, bestätigt eine Sprecherin der Hotelgruppe. Den Gästen, die für den Zeitraum nach dem 30.11.2018 bereits gebucht haben, werden Alternativen in anderen Hotels in Berlin angeboten.

Die Swissôtel GmbH wird das Hotel im aktuellen Zustand am 31.01.2019 dem Eigentümer zurückgeben. Lediglich das bewegliche Inventar muss seitens Swissôtel geräumt werden. Details zur weiteren Nutzung der Immobilie durch den neuen Eigentümer liegen dem Hotelbetreiber AccorHotels nicht vor.

Insgesamt 120 Mitarbeiter, davon 23 Auszubildende, sind bei der Swissôtel Berlin GmbH beschäftigt und von der Schließung des Hotels betroffen. Sie sollen alle einen neuen und gleichwertigen Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz in anderen Häusern der AccorHotels Gruppe in Berlin finden. Für die Mitarbeiter gibt es bereits einen detaillierten Plan, wie der Abbau der Arbeitsplätze sozialverträglich gestaltet werden soll. Angesichts des hohen Bedarfs an gut qualifizierten Fachkräften in der Hotelbranche ist man auf Seiten von AccorHotels zuversichtlich, allen Beschäftigten zügig eine neue Anstellung zu vermitteln. Die Belegschaft wurde bereits Mitte Juni über die Schließung des Hotels und die damit verbundene personelle Umstrukturierung informiert.

Mit dem Swissôtel Berlin verliert die Stadt nicht nur eines seiner markantesten Hotels. Auch das „Restaurant 44“, in dem viele Jahre lang Star-Koch Tim Raue seine Kreationen servierte , muss schließen.

Die AccorHotels Gruppe hat die FRHI Hotels & Resorts (FRHI) 2016 mit deren drei Luxushotelmarken Fairmont, Raffles und Swissôtel übernommen. Damit sollte das Wachstumspotenzial sowie die Profitabilität von AccorHotels als Marktführer im globalen Luxushotelmarkt verbsessert werden.

Udo Schwickal

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