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Können Serviceroboter gegen einen Personalmangel im Gastgewerbe helfen? Thomas Holenstein meint, dass sie aus fünf Gründen bei Personalengpässen helfen.

Serviceroboter: Lösung für Personalengpässe?

Datum: 16.08.2021Quelle: Precom Group AG | Ort: Horw (CH)

In Lockdown-Zeiten verließen viele Servicekräfte die Branche. Diese gleichwertig im D-A-CH-Raum zu ersetzen ist schwer. Doch der Tech-Visionär Thomas Holenstein verspricht die Lösung: Innovative Hightech-Serviceroboter servieren Mahlzeiten, unterstützen beim Stockwerkservice und transportieren viermal mehr verwendetes Geschirr ab.

Der Serviceroboter lächelt stets freundlich auf seinem Display und liefert im Eiltempo Essen an die Tische. Ein weiteres Robotermodell ist in der Lage, in kleinen und verwinkelten sowie in großen und ausladend gestalteten Hotel- und Gastrobetrieben schnell und sicher Mahlzeiten und andere Bedürfnisse der Gäste zu liefern. Das kleine Technikwunder erkennt nicht nur Hindernisse, bleibt stehen oder umkurvt diese. Es erkennt auch Menschen und spricht mit ihnen.

Diese 5 Gründe sprechen für Serviceroboter

Können Serviceroboter also gegen einen Personalmangel in der Branche helfen? Thomas Holenstein kennt fünf Gründe, die dafür sprechen:

1. Serviceroboter sind länger einsetzbar

Jede menschliche Fachkraft benötigt Zeit zur Regeneration. Trotz der gesetzlich vorgegebenen Ruhezeiten kann auch eine Fachkraft im Frühdienst müde sein oder im Spätdienst einen Hänger haben. Nicht so ein Roboter: Morgens um fünf ist er ebenso fit wie nachts um halb zwei. Er braucht keinen Urlaub, ist nie krank und kündigt auch nie. Gesetzliche Ruhezeiten braucht er nicht, Lustlosigkeit oder innere Kündigung kennt er nicht.

Einmal programmiert, benötigt er lediglich Strom, um zu funktionieren. Bis auf eine Ladezeit, die sich von Modell zu Modell unterscheidet, bleibt er ganztägig einsatzbereit. Deshalb sind Serviceroboter geeignet für körperlich wie geistig anspruchsvolle Berufe.

2. Serviceroboter sind effizient

Fachkräfte in der Gastronomie arbeiten oft in Schichten. Im Idealfall löst der Roboter nicht nur eine Fachkraft in der Schicht ab, sondern übernimmt problemlos mehrere Schichten nacheinander. Er kann sogar die Produktivität steigern: Nicht-humanoide Servicekräfte können bis zu viermal mehr Geschirr tragen als ein Mensch.

3. Keine Personalprobleme mehr

Eines der gravierenden Probleme der Branche könnte sich mithilfe der künstlichen Intelligenz beheben lassen: der Personalmangel. Die Serviceroboter lernen ständig dazu und übernehmen immer komplexere Aufgaben. Ihre Sensorik verbessert sich, ihre Software wird ausgefeilter.

4. Serviceroboter sind pandemietauglich

Roboter als Servicekräfte sind eine gute Lösung in Pandemiezeiten: Sie können niemanden anstecken und dennoch dafür sorgen, dass der Gast sich im Hotel oder Restaurant wohlfühlt.

5. Serviceroboter in der Gastronomie brauchen keine Anlernzeit

Jeder neue Mitarbeiter braucht eine Anlernzeit. Je nach Erfahrung und persönlichen Voraussetzungen dauert dies mehr oder weniger lange. Roboter müssen lediglich auf ihre neuen Aufgaben programmiert werden. Ist dies erst einmal geschehen, bringen sie sofort ihre ganze Arbeitskraft ein. Damit entfällt die Anlernzeit komplett.

Fazit

Um den Gastrobetrieb vor akutem Personalmangel zu bewahren, könnten Serviceroboter eine Alternative sein. Die Anschaffungskosten sind hoch, dafür können die künstlichen Intelligenzen ihre Kollegen entlasten, und schnell und effizient arbeiten. Anstatt Ruhezeiten brauchen sie einige Stunden am Stromnetz, bevor sie wieder einsatzfähig sind. In Zeiten von Pandemien verringern sie zudem das Risiko der Ansteckung.

Redaktion GastroInfoPortal

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