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Hotellerie Schweiz: Matterhorn

Schweizer Hotellerie erzielt Bestwerte

Datum: 02.03.2018Quelle: Inhalt: Bundesamt für Statistik | Foto: Randolph Domingo/Joshua Earle/Mario Kielhauser/Unsplash.com | Ort: Neuchâtel

Die Schweizer Hotellerie auf Rekordkurs: Im vergangenen Jahr näherte sich die Branche den Erfolgsjahren 1990 und 2008. So verzeichnete die Schweizer Hotellerie 2017 37,4 Mio. Logiernächte. Das entspricht im Vergleich zu 2016 einem Wachstum von 5,2 % (+1,9 Mio), wie das Eidgenössische Bundesamt für Statistik (BFS) meldet.

Die internationalen Gäste generierten 20,5 Mio. Logiernächte und damit 6,1% mehr (+1,2 Millionen). Vor allem bei Touristen aus dem asiatischen Raum war die Schweiz begehrt. Die stärkste Zunahme verzeichneten Gäste aus China mit einem Plus von +13,1 %. Auch die Nachfrage aus Indien (+23,4 %), der Republik Korea (+34,7 %) und Japan (+13,1 %) nahm deutlich zu. Die Golfstaaten hingegen registrierten mit einem Minus von -4,1 % den stärksten Rückgang aller Herkunftsländer.

Schweizer Hotellerie auf RekordkursDer seit 2012 verzeichnete Aufwärtstrend bei der Nachfrage aus dem amerikanischen Kontinent setzte sich fort (+12,3 %). Dabei verbuchten die USA das stärkste Wachstum aller ausländischen Herkunftsländer (+11,5%) und erreichten den höchsten Stand seit 2000. Aus Europa wählten vor allem Reisende aus Belgien, Deutschland, Spanien und Russlandin die Schweiz als Urlaubsdestination. Bei den Gästen aus Großbritannien wurde eine Rückgang von 1,1 % verzeichnet.

Die Übernachtungszahl der einheimischen Gäste erhöhte sich um 4,2 % auf 16,9 Mio. – ein neuer Bestwert. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag wie bereits im Jahr 2016 bei 2,0 Logiernächten. Ausländische Gäste blieben im Durchschnitt 2,1 Nächte und verweilten damit etwas länger als Schweizer Gäste.

Sommermonate gefragt

Mit Ausnahme des Monats Februar (-1,2 %) wurde 2017 gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode in allen Monaten eine Zunahme verbucht. Am stärksten war das Wachstum im Juni (+9,8 %), gefolgt von Ostern (+4,9 %) und dem Monat Juli (+5,4 %).

Schweizer Hotellerie: GraubündenAlle 13 Tourismusregionen wiesen im Jahr 2017 gegenüber der jeweiligen Vorjahresperiode eine Zunahme bei den Übernachtungen auf. Die Region Bern verzeichnete dabei mit einem Plus von +8,2 % den größten Anstieg. Auf Platz zwei landet die Region Zürich (+6 %), auf Rang drei das Wallis (+6,9 %). Darauf folgen Graubünden (+4,9 %) und das Tessin (+7,7 %). Graubünden verzeichnete mit 2,7 Nächten die längste Aufenthaltsdauer aller Tourismusregionen. Am wenigsten lang blieben die Gäste mit 1,6 Nächten in der Regio Fribourg.

Auslastung

Die Nettozimmerauslastung belief sich im Jahr 2017 auf 52,9 %. Unter den Tourismusregionen wies Genf mit 66,3 % die stärkste Auslastung auf, gefolgt von der Region Zürich mit einer Auslastung von 64,6 %. Die geringste Auslastung verzeichnete die Ostschweiz mit 39,7 %.

Renzo Wellinger / Gastroinfoportal

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