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Scandic: Konzepte gegen den Fachkräftemangel

Datum: 11.09.2019Quelle: Scandic Hotels | Ort: Berlin

Gerade im Bereich Hotels und Gastronomie hängt der wirtschaftliche Erfolg von den Mitarbeitern ab. Die Zufriedenheit der Gäste wird durch aufmerksame Angestellte erreicht, die deren Wünsche wahrnehmen und erfüllen. Vor einer unbesetzten Rezeption zu stehen oder im Restaurant lange zu warten, sorgt für Unzufriedenheit. Der akute Fachkräftemangel macht es gerade dieser Branche aber schwer.

Vorausschauend handeln

Auch deshalb setzt Scandic nicht allein auf den Arbeitsmarkt, sondern bildet qualifizierte Mitarbeiter in seinen Häusern fundiert aus. „Die Ausbildung unserer eigenen Fachkräfte genießt bei uns im Unternehmen einen hohen Stellenwert „, sagt Michel Schutzbach, Head of Europe Scandic Hotels. „So gelingt es uns, tolle Nachwuchskräfte an uns zu binden.“

Das ist umso wichtiger angesichts der Entwicklungen in der Branche. Laut DEHOGA wurden 2018 in Deutschland nur 400 Verträge zur Ausbildung als Hotelfachmann/frau unterschrieben, ein Minus von 18 Prozent im Vergleich zu 2017. Über alle Berufe der Branche hinweg wurden 2018 rund 23.360 Ausbildungsverträge unterschrieben, ein Minus von 3,3 Prozent. Ein Grund: Hotels und Gaststätten tun sich zunehmend schwer, geeignete Bewerber zu finden.

Scandic Deutschland ausgezeichnet

Scandic legt großen Wert auf gute Rahmenbedingungen während der Ausbildung und möchte den Auszubildenden vielversprechende Perspektiven im Anschluss bieten. Um dies zu gewährleisten, ist Scandic Deutschland Teil der DEHOGA-Initiative „Ausbildung mit Qualität“. Teilnehmende Arbeitgeber richten sich nach festgelegten Leitsätzen, die anhand einer regelmäßigen Bewertung durch eine unabhängige, anonyme Befragung ihrer Auszubildenden überprüft werden. Zudem finden bei Scandic abteilungsübergreifende Trainings von Azubis für Azubis statt und der jährliche interne Azubi-Wettbewerb, bei dem die Auszeichnungen „Newcomer of the Year“ und „Rocket of the Year“, inklusive einer Urkunde und einem 500-Euro-Gutschein für berufliche Weiterentwicklung, vergeben werden. Scandic Deutschland wurde mit dem Siegel „Beste Arbeitgeber in Berlin-Brandenburg 2018“ ausgezeichnet.

Vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten

Wer bei Scandic das Handwerk in einem Hotelbetrieb lernen möchte, beginnt eine dreijährige Ausbildung zum Hotelfachmann/-frau. Die Auszubildenden sind in allen Abteilungen eines Hotelbetriebes tätig, arbeiten am Empfang, in der Reservierung, im Verkauf, im Service oder in der Veranstaltungsabteilung (Bankett) und sind von Anfang an in wesentliche Arbeitsabläufe des Hotels eingebunden. Darüber hinaus bieten die Hotels auch Ausbildungen zum Hotelkaufmann/-frau, Veranstaltungskaufmann/-frau sowie zum Koch und zur Köchin.

„Ein Ausbildungsmodell auf das wir besonders setzen, ist das duale Studium der Tourismuswirtschaft, bei dem vor allem Buchführung, Marketing und Fremdsprachen im Fokus stehen. Allein im Scandic Berlin Potsdamer Platz arbeiten aktuell 19 duale Studenten, in Hamburg vier und in Frankfurt starten wir im Oktober ganz neu mit zwei Studenten“, erklärt Schutzbach. Beim dualen Studium wechseln wöchentlich Lehrveranstaltungen an der privaten Internationalen Hochschule IUBH und praktische Ausbildung im Scandic-Hotel. Für dreieinhalb Jahre zahlt das Unternehmen die Studiengebühren und zusätzlich ein Taschengeld.

Nordischer Spirit und Entwicklungspotenzial

Scandic steht für eine weltoffene Unternehmenskultur mit nordischem Spirit. Nicht nur die Auszubildenden können auf Anzug und Kostüm zumeist verzichten und Jeans tragen. Flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege sorgen dafür, dass Ideen der Mitarbeiter ankommen und umgesetzt werden. Der wohl bekannteste Vorschlag eines Scandic-Mitarbeiters ist das „Handtuch auf dem Boden“ – als Zeichen dafür, dass der Gast neue Handtücher wünscht. Eine Idee, die heute in der gesamten Hotellerie weltweit Standard ist.

Darüber hinaus können Auszubildende wie Angestellte kostenfrei gesundes Essen genießen und erhalten besondere Konditionen in allen Hotels. Ergonomische Arbeitsplätze, individuelle Entwicklungspläne und Austausch zwischen den einzelnen Hotels sind ebenfalls Standard. Zum besseren Lernen werden schon während der Ausbildung die Möglichkeiten der Digitalisierung genutzt. Mit dem als App verfügbaren Lerntool AzubiWeb können Ausbildungsinhalte vertieft und Prüfungen vorbereitet werden.

Benjamin Lemm / Gastroinfoportal

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