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Mit Misserfolgen zum Erfolg

Datum: 16.12.2019Quelle: Inhalt: Fuckup Nights | Fotos: Colourbox.de/Lenchen Lebkuchen | Ort: München

Am 28. November fand die erste Fuckup-Night in Hannover statt. Dort erzählten Entrepreneure von ihren größten Misserfolgen (Fuckups) bei der Existenzgründung.

Die Idee der Veranstaltungen ist es, die Stigmatisierung, die Misserfolge umgibt, zu lösen. Sie sollen zeigen, dass diese wesentliche Bestandteile auf dem Weg zum Erfolg sind. Vor allem in Deutschland wird über Misserfolg nur selten gesprochen. Die Fuckup-Nights sollen genau dies ändern und es gestatten, ganz offen über das Scheitern zu sprechen. Im Verlauf des Abends erzählten Entrepreneure über eine Geschichte des Misserfolges.

Liebevolle Lebkuchen

Annette Rieger und Alexandra Vázquez Bea waren die ersten Sprecherinnen des Abends. Ihre Geschichte begann mit einem gut gehüteten Familienrezept, kiloweise Lebkuchen und mit der Sicherheit, das Richtige zu tun. 2017 starteten sie mit handgefertigten und liebevoll verpackten Lebkuchen der Marke „Lenchen Lebkuchen“ in die Selbstständigkeit.

Ob für Hotels als Goodie auf dem Kissen oder als kleine Aufmerksamkeit zum Kaffee: Die Lenchen Lebkuchen gibt es bisher in einer 1er-Box im Probier-Format, als 4er-Box oder als 8er-Box. Ganz gleich ob Mandel, Orange, Walnuss oder Kirsche: Jeder Lebkuchen ist mit Liebe und in Handarbeit gefertigt.

Ihr größter Misserfolg: Sie haben sich auf die Fernsehshow „Die Höhle der Löwen“ verlassen und gingen damit fast in die Insolvenz. Heute setzen sie alles wieder auf 0 und betrachten ihr größtes unternehmerisches Scheitern als echte Chance. Mehr dazu lesen Sie bald in unseren Fachmagazinen.

Weitere Redner

Eine weitere Rednerin an dem Abend: Gil Köbberling sprach über ihre Fails als Unternehmerin, d.h., mit ihrem Großhandel und ihrer Agentur, sieben festen und über einem Dutzend freien Mitarbeitern. Fehler und Schicksalsschläge in unterschiedlichen Bereichen – deren Konsequenzen und Lösungen bzw. Tipps.

Die letzte Geschichte für den Abend lieferte Tristan Niewöhner mit seiner Emoji-Fuckup-Story. Dabei erzählte er nur in Emojis, wie sich sein Onlineshop für Liefergastronomie entwickelt hat. Dort konnten kleine Gastronomien ihr eigenes Lieferportal erstellen – und zahlten dort weniger Abgaben, als bei den großen Lieferportalen. Das Problem: Durch die geringen Einnahmen konnten sie nur wenig Geld in Werbung oder Kundenbindung stecken, auch der Zusammenhalt im Unternehmen hat nicht ausgereicht. Letztendlich ist das Team im Guten auseinander gegangen und Tristan Niewöhner konnte sich neuen Aufgaben widmen.

Sina Fürch / Gastroinfoportal

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