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Instagram für Hotels

Datum: 25.11.2019Quelle: Furnirent | Ort: Berlin

Der Hotelbranche in Deutschland geht es nach wie vor gut. 2018 war das neunte Jahr in Folge mit wachsenden Übernachtungszahlen und auch für 2019 und 2020 ist weiterhin ein Wachstum prognostiziert. Trotz allem ist der Kampf um jeden Gast und Kapazitätsauslastung das vorrangige Thema in kleinen und mittleren Betrieben. Dass Social Media dabei ein wichtiges Marketinginstrument sein kann, weiß Melanie Weissenegger, Social Media Expertin beim Hoteleinrichtungsspezialisten Furnirent: „Influencermarketing und Bloggerrelations sind Schlagwörter der heutigen Zeit, die selbst vor der Hotellerie nicht Halt machen. Vor allem Instagram bietet der Klein- und Mittelhotellerie die Möglichkeit, kostengünstig und effektiv eine hohe Kundenreichweite zu generieren, seinen Betrieb optimal zu positionieren, um in weiterer Folge neue Gästezielgruppen zu erschließen.“

Attraktives Profil einrichten

Die Eingangstür in ein interessantes Instagram-Konto ist das Profilbild. Ein schönes, einmaliges, besonderes Bild vom Hotel oder eines modernen Hotelzimmers zeigt, worum es hier geht. Der Profilname sollte bestenfalls der Name des Hotels sein, um Unklarheiten vorweg aus dem Weg zu räumen. „Bei Instagram gibt es darüber hinaus die Möglichkeit eine Kurzbeschreibung hinzuzufügen. Hier sollte einfach in kurzen, pfiffigen Sätzen erläutert werden, was das Hotel so besonders macht. Zielsetzung ist es, sich von den Konkurrenzbetrieben abzuheben“, erläutert Weissenegger. „Bei Anfangsschwierigkeiten lohnt es sich ähnlichen Hotelbetrieben zu folgen, um dort bestenfalls das ein oder andere für sein eigenes Profil zu adaptieren“, so Weissenegger weiter. Dafür klickt man auf den „Entdecken-Button“ oder gibt im Suchfeld den Begriff zu einem passenden Thema ein.

Qualität ist wichtiger als Masse

Da Instagram von Bildern lebt, ist das Bildmotiv und deren Qualität sehr wichtig. Verschwommene, unscharfe oder abgewohnte Hotelzimmerbilder kommen auf Instagram nicht gut an und finden dementsprechend eine geringe Reichweite. Die Bilder insgesamt (Feed genannt) sollten bestenfalls eine authentische Geschichte erzählen, sowie Emotionen wecken. Wer einen eigenen Stil im Hotel vorzuweisen hat ist ebenfalls klar im Vorteil, da dies den Wiedererkennungswert steigert. Hoteliers können die Geschichte ihres Hotels bildlich erzählen und Fotos von den Hotelzimmern und der Umgebung hochladen. Auch Mitarbeiter oder Detailaufnahmen können vor der Linse eine gute Figur machen. Vor allem mit Dekorelementen und Textilien kann Hotelzimmern der nötige Instagram-Schliff verliehen werden.

Insta-Spots schaffen

Gerade kleine Häuser sollten sich selbst kritisch durch das Objektiv der Kamera betrachten. Wo könnte ein schönes Foto entstehen? Gibt es genügend Licht an Stellen, die auffällig sind? Wo, im Umfeld des Hotels, gibt es etwas, das für Instagram geeignet sein könnte? „Auch die Gäste selbst tendieren immer mehr dazu ihren Urlaub in den sozialen Medien zu teilen. Moderne Hotelzimmer, trendige Sitzgelegenheiten, kreative Designelemente oder außergewöhnliche Gimmicks landen nicht selten als Fotomotiv im Netz. Hoteliers profitieren so durch kostenlose Werbung“, erklärt Weissenegger. Aus diesem Grund zahlt es sich aus auch bei Renovierungsarbeiten diese Aspekte zu berücksichtigen. Keinesfalls fehlen dürfen funktionale Lichtkonzepte, ein durchdachtes Raumkonzept und der ein oder andere Eyecatcher, der zum Abknipsen animiert. Alle diese Punkte werden bei Furnirent bei jedem Hotelprojekt automatisch berücksichtigt.

Dos and Don‘ts

Einmaligen und qualitativen Content zu schaffen, ist das A und O für alle Social Media Kanäle. Abgewohnte und alte Hotelzimmer sehen auch mit den besten Fotofiltern nicht gut aus und enttäuschen den Gast nur, wenn er genau nach diesem Fotomotiv sucht. „Gerade bei Renovierungsarbeiten der öffentlichen Bereiche oder bei Modernisierung der Hoteleinrichtung können Follower aktiv in das Geschehen einbezogen werden. Durch die Insta-Story-Funktion bleiben Gäste, sowie potenzielle Kunden, auf dem neuesten Stand und können so die Entwicklung der neuen Hotelzimmer in Echtzeit mitverfolgen“, erklärt Weissenegger abschließend.

Benjamin Lemm / Gastroinfoportal

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