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Mitarbeiter sind ein hohes Gut – deren Gesundheit aber auch. Sprechen wir darüber! Im ersten Teil der Strecke steht uns Sarah Wankelmann, Marketing Managerin der DHA, Rede und Antwort.

Gesundheit im Gastgewerbe: Teil 1

Datum: 19.06.2019Quelle: Inhalt: B&L Medien, DHA; Bilder: Colourbox.de, DHA | Ort: München | Köln

Die Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements im eigenen Betrieb umsetzen? Gar nicht so einfach. Es hilft, wenn jemand die Verantwortung dafür übernimmt. Eine entsprechende Weiterbildung bietet die Deutsche Hotelakademie (DHA) an. Sarah Wankelmann, Marketing Managerin, erklärt im Gespräch, warum das Betriebliche Gesundheitsmanagement im Gastgewerbe immer wichtiger wird, welche Vorteile der Arbeitgeber davon hat und wie man am besten anfängt.

Mitarbeiter sind ein hohes Gut – deren Gesundheit aber auch. Sprechen wir darüber! Im ersten Teil der Strecke steht uns Sarah Wankelmann, Marketing Managerin der DHA, Rede und Antwort. Frau Wankelmann, seit 2018 bieten die DHA das Fernstudium an – was hat Sie dazu bewogen?
Der Fachkräftemangel und die hohe Fluktuation sind große Herausforderungen des Gastgewerbes. Auf diesen Bedarf des Marktes reagierend, haben wir uns dazu entschieden, eine Weiterbildung im Betrieblichen Gesundheitsmanagement anzubieten. Unternehmen mit einem erfolgreichen Gesundheitsmanagement können dieses als „lebendiges Employer Branding“ nutzen, um Fachkräfte zu gewinnen und Mitarbeiter zu binden.

Und wie gestaltet sich seitdem die Nachfrage?
Viele Personalverantwortliche der Gastronomie haben bereits verstanden, wie wichtig das Thema BGM ist und dementsprechend ist auch die Nachfrage nach unserer Weiterbildung. Dennoch haben andere Branchen – insbesondere die Industrie – den dringenden Bedarf und die zentralen Vorteile noch besser erkannt.

Warum wird das betriebliche Gesundheitsmanagement immer wichtiger? Und vor allem: Wieso hat es vermeintlich lange gedauert, bis auch das Gastgewerbe darauf aufmerksam wurde?
Wie bereits geschildert, dauert es immer noch an, dass das Gastgewerbe flächendeckend auf BGM aufmerksam wird. Insbesondere wird das Potenzial und die daraus resultierenden Vorteile, den ein erfolgreich implementiertes BGM für das Unternehmen hat, noch nicht überall erkannt. Stärker denn je werden die Gesundheit und die Zufriedenheit der Mitarbeiter künftig den Erfolg von Unternehmen bestimmen. Betriebliches Gesundheitsmanagement ist ein zentrales Instrument, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, auf den demografischen Wandel zu reagieren und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Wie sollte idealerweise das Gesundheitsmanagement z. B. in einem Restaurant mit 25 Mitarbeitern aussehen?
Es gibt kein idealtypisches BGM, da die entsprechenden Maßnahmen auf den Bedarf der Mitarbeiter perfekt abgestimmt sein müssen. Es gilt also im Rahmen einer umfassenden Analyse, die harten und weichen Kennzahlen der Unternehmen zu ermitteln und auszuwerten und daraus die richtigen Maßnahmen zu entwickeln. Dazu müssen auch externe Fachleute, wie die Krankenkassen, einbezogen werden. Wichtig ist insbesondere auch, dass die Führungskräfte und die Mitarbeiter aktiv in die Konzeption und Entwicklung des BGM einbezogen werden. Nur so ist garantiert, dass die Notwendigkeit des BGM erkannt und die entsprechenden Inhalte akzeptiert und genutzt werden.

Was ist das mindeste an Gesundheitsmanagement was Ihrer Meinung nach geleistet werden sollte? Wie würde sich das Optimum gestalten?
Meiner Meinung nach kann es kein Minimum an Maßnahmen geben. BGM darf sich nicht auf einzelne Maßnahmen beschränken, sondern muss immer ganzheitlich implementiert werden. Es gilt von Beginn an, die zentralen Handlungsfelder Betriebliche Gesundheitsförderung, Betriebliches Eingliederungsmanagement sowie die Vorschriften von Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit unter dem Dach des Betrieblichen Gesundheitsmanagement zu vereinen.

Frau Wankelmann, herzlichen Dank für das Gespräch!

 

Gesundheit im Gastgewerbe: Weiterbildung Betriebliches Gesundheitsmanagement

Die berufsbegleitende Weiterbildung zum Betrieblichen Gesundheitsmanager an der Deutschen Hotelakademie (DHA) vermittelt das fachliche Know-how, um BGM-Maßnahmen erfolgreich in ein Unternehmen einzuführen.

Start: April & Oktober
Dauer: 12 Monate
Gebühren: 139 € mtl. + 150 € Prüfungsgebühr; Gesamt: 1.818 €

 

Im nächsten Beitrag unserer Strecke Gesundheit im Gastgewerbe erfahren Sie, wie Krankenkassen Sie bei der Umsetzung von entsprechenden Maßnahmen unterstützen.

Der Beitrag erscheint am 26. Juni 2019 auf gastroinfoportal.de.

 

Jeanette Lesch / Gastroinfoportal

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