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Geschäftsreisende wollen Airbnb

Datum: 02.02.2017Quelle: Concur; Bild: Colourbox.de Ort: Amsterdam (NL)
Immer mehr Unternehmen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien buchen Unterkünfte für ihre reisenden Mitarbeiter über die Community-Plattform Airbnb. Dies zeigt eine aktuelle Analyse von Concur. Für die Erhebung wertete Concur nahezu 50.000 Reisekosten-Transaktionen aus, die zwischen dem dritten Quartal 2014 und dem zweiten Quartal 2016 über Concur-Lösungen abgewickelt wurden. Dabei ergab sich für Airbnb ein Geschäftsreiseumsatz von insgesamt 8,6 Mio. €. Die Analyseergebnisse bestätigen den wachsenden Trend zur Nutzung alternativer Übernachtungsmöglichkeiten im Geschäftsreisebereich.

„Die Art und Weise, wie Geschäftsreisende ihre Unterkunft buchen und wo sie übernachten, hat sich in den letzten fünf Jahren grundlegend verändert“, sagt Götz Reinhardt, Managing Director DACH bei Concur. „Ein wichtiger Wegbereiter dieser Entwicklung ist die wachsende Verbreitung von Sharing-Economy-Portalen wie Airbnb. Die Popularität dieser Plattform ist für Privatreisen seit Langem bekannt – nun kommt dieser Trend auch im Business-Reisesegment an.“

Ausgewählte Analyseergebnisse im Überblick

  • Mit mehr als zwei Dritteln der Gesamtsumme gaben britische Unternehmen in den letzten zwei Jahren mit Abstand das meiste Geld für Airbnb-Übernachtungen aus. Es folgen Frankreich und die Bundesrepublik.
  • Obwohl der Anteil der deutschen und französischen Airbnb-Buchungen im Betrachtungszeitraum deutlich unter den britischen lag, stiegen die jährlichen Wachstumsraten grenzüberschreitend kontinuierlich an. In jüngster Zeit nahmen die Ausgaben in Frankreich um 74 Prozent, in Großbritannien um 61 Prozent und in Deutschland um 32 Prozent zu.
  • Im zweiten Quartal 2016 ergab die Concur-Analyse folgendes Top-Ranking der beliebtesten Geschäftsreiseziele via Airbnb: 1. London, 2. Paris, 3. Cannes, 4. Berlin, 5. München, 6. Edinburgh, 7. Köln, 8. Hamburg, 9. Belfast, 10. Rugby, 11. Nizza, 12 Oxford, 13. Toulouse, 14. Lyon.
 
„Unternehmen verabschieden sich nicht notwendigerweise von herkömmlichen Hotelbuchungen“, fährt Götz Reinhardt fort. „Was wir jedoch sehen, ist eine wachsende Neigung insbesondere jüngerer Mitarbeiter, auch beruflich eher unkonventionelle Unterkünfte in attraktiver Lage zu buchen – mit einem privaten Wohnkomfort, wie ihn große Hotels meist nicht zu bieten haben. Der unkomplizierte Buchungsablauf sowie attraktive Raten dürften weitere Treiber für die geschäftliche Nutzung von Airbnb sein. Unternehmen können damit auf lange Sicht ihre Reisekosten reduzieren.“

www.concur.de

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