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Pop Down Hotel Alpen

Das Pop Down Hotel im Zillertal

Datum: 08.12.2017Quelle: Pop Down Hotel, NVC public relations | Ort: München, Ried im Zillertal (A)

Von 8. Dezember 2017 bis einschließlich April 2018 ist Ried im Zillertal Schauplatz eines einzigartigen Hotelprojekts. Das Pop Down Hotel – Der Name setzt sich aus Pop-up und Countdown zusammen – bietet seinen Gästen 150 Tage lang die Möglichkeit, Teil einer temporären Hotellandschaft zu werden.

Silvia Gschösser und Markus Rist, Betreiber und Inhaber des Pop Down Hotel, wollen mit diesem Projekt mehr als nur eine kurzfristige, außergewöhnliche Pop-up-Lokalität ins Leben rufen. Das Pop Down Hotel findet in den Räumen des ehemaligen „Zillertaler Grillhofs“ statt. Dieser wurde 1971 von Rists Eltern ursprünglich als Gasthaus gegründet und entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem der bekanntesten Hotels im Zillertal. Ende 2016 stand fest, dass das Hotel einer Revitalisierung bedarf, die gleichzeitig mit dem Generationenwechsel einhergeht.

Pop Down Hotel Tisch
Ein Tisch der verbindet

Das bisherige Konzept wurde neu überdacht und die jungen Hoteliers wagten sich an etwas ganz Neues: Vor dem Start der Generalsanierung im Sommer 2018 ergreifen sie die Chance zu einer sichtbar ungewohnten Zwischennutzung. Sie streichen das gesamte Haus weiß, bauen einen Tisch über mehrere Stockwerke, gestalten den Eingangsbereich komplett neu und fluten den Keller – um nur einige Highlights zu nennen. Das Pop Down Hotel ist geboren. Jenes ist ein Platz, an dem sich alle treffen. Es bietet nicht nur Raum für leise und laute Events sondern auch die Gelegenheit, über das gewesene und neu entstehende nachzudenken.

Wir wollen den alpinen Tourismus nicht neu erfinden, aber neu durchdenken, dabei Abläufe hinterfragen, fair, nachhaltig und wirtschaftlich handeln, unnötigen Ballast abwerfen und eine Gleichwertigkeit für Gast, Einheimische, Mitarbeiter, regionale Lieferanten und Gastgeberfamilie schaffen“, sagt Rist. Gemeinsam mit einem Experten-Team aus den Bereichen Architektur, Kunst und Kultur, Bar und Gastronomie, Grafik, Text und Kommunikation planen gschösser und Rist das Pop Down Hotel seit über einem Jahr.

Das Pop Down Hotel – Out of the Ordinary

“Ein Ort, an dem man zusammenkommt, in inspirierender Kulisse mit einem außergewöhnlichen Programm – ein fünf Monate andauernder Event, ein Zusammenspiel aus Nostalgie in den Zimmern und einer neuen Art und Weise der klassischen Halbpension”

Wie sich das in der Architektur widerspiegelt, erklären Hanya Leo und Özgür Keles vom Architekturbüro Build_Inc.: „Das Pop Down Hotel ist mehr als NUR ein Ort zum Übernachten. Es ist das, was in Tirol früher schon die Stube war: Der Platz, an dem sich alle treffen“, so Keles über das Projekt. Leo fügt hinzu: „Für uns standen von Anfang an vier Punkte im Fokus: Zunächst der Ausdruck des Hauses und somit der erste Eindruck, wenn der Gast vor dem Gebäude steht. Danach das Ankommen, denn der Eingang bedeutet Identität. ZUDEM das Zusammensein und zuletzt die Möglichkeit für den Gast, Neues zu erleben.

Eine Tradition vererben. Ein Tisch verbindet.

Der „Tisch“ wurde im Zillertal in der Vergangenheit nicht nur zum Arbeiten oder gemeinsamen Essen genutzt, sondern war vor allem Dreh- und Angelpunkt des Familienalltags. Diese Kultur des Treffens fand auch in öffentlichen Räumen, wie Gaststätten oder Wirtshäusern, statt. Der bedeutungsvolle Ort „am Tisch“ ist der zentrale Punkt im Pop Down Hotel. Besonderes Merkmal: Der Tisch zieht sich – ohne jegliche Unterbrechung – über drei Etagen und bietet Platz für alle Gäste.

Pop Down Hotel Bar
Der Keller ist ein Wasserwunderland

Wasser + Pop Down Hotel = entspannt

Diese Formel gilt vom untersten Stock bis in den Garten. Der Keller ist ein Wasserwunderland, in dem alles schwimmt. Im echten Schwimmbad bleibt es dafür klassisch. Im Dampfbad und in der Sauna bringt kaltes Wasser die wohltuende Abkühlung. Der Weg zur Sauna führt übrigens über Wasser in seinem schönsten Zustand: über Schnee, denn die Sauna steht im Garten.

Küche & Bar.

Zum Essen kommen im Pop Down Hotel alle Gäste an dem großen Tisch zusammen, genauso wie es früher in der traditionellen Stube der Fall war. Auf dieser Tafel werden alle Gerichte bereitgestellt, jeder kann sich selbst bedienen. Serviert wird traditionelle Tiroler Küche, die alternative Ernährungsweisen wie vegan oder vegetarisch unkompliziert miteinbezieht. Das neue Food-Konzept ist für Rist eine logische Entwicklung aus der Erfahrung der letzten Jahre.

Für die Barkarte zeichnet sich Lukas Motejzik verantwortlich. Er leitet in München das Zephyr und die Herzog Bar. Motejzik ist Mixologe des Jahres 2017, seine Drinks bestechen vor allem durch hausgemachte Zutaten und eine ganz persönliche Note.

Florian Harbeck / Gastroinfoportal

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