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Mit dem CO2-Menü möchte Simon Tress in seinem Restaurant 1950 einen Beitrag zu einer klimafreundlicheren Welt leisten.

CO2-Menü im Restaurant 1950

Datum: 23.07.2020Quelle: Toques d’Or International; Bild: Tress Gastronomie | Ort: Kaisersbach/Hayingen-Ehestetten

„1950, als unser Großvater Johannes Tress den biologisch-dynamischen Gedanken nach Hayingen-Ehestetten mitbrachte, legte er den Grundstein für unser einzigartiges Restaurantkonzept, welches 70 Jahre später in die Tat umgesetzt wird”, sagt Koch und Initiator des Projektes, Toques d’Or Chef Simon Tress, der das Unternehmen gemeinsam mit seinen drei Brüdern und Mutter Inge führt.

CO2-Ausstoß wird angegeben

Zu jedem Gericht erfahren die Gäste nicht nur sämtliche Zutaten von der Hauptzutat bis zum Salz, sondern auch deren Herkunft. Zudem geben Simon Tress und sein Team sogar an, wie viele Kilometer die Zutaten vom Erzeuger bis ins Restaurant hinter sich gebracht haben und vor allem wie hoch der gesamte CO2-Ausstoß ist.

„1950 bedeutet aber nicht, mit erhobenem Zeigefinger über Gutes oder Schlechtes in der Welt zu entscheiden“, betont der Koch. Die gesamte Familie Tress wünsche sich, gemeinsam mit den Gästen die Welt auf kulinarische Art ein kleines Stück besser zu machen. „Wir sind nicht perfekt, arbeiten aber täglich konsequent und mit Leidenschaft daran, noch nachhaltiger und klimafreundlicher zu wirtschaften“, so die Erklärung der Familie.

CO2-Menü im Bio-Fine-Dining-Restaurant

Mit dem CO2-Menü möchte man einen Beitrag zu einer klimafreundlicheren Welt leisten. Serviert wird im Bio-Fine-Dining-Restaurant ein Menü aus fünf vegetarischen Gängen, welches die Gäste mit dem Käse-Gang auf sechs erweitern können. Bei drei Gängen können die Besucher eine Fleisch-Komponente hinzuzufügen.

„ Es gibt nur eine Küche, die Gute.“

Ebenfalls Teil des Ansatzes ist, dass kein Lebensmittelabfall entstehen soll. Das Team rund um Simon Tress verwertet die Zutaten daher stets im Ganzen und nach den Prinzipien Leaf-to-Root und Nose-to-Tail. Reste werden stets weiterverarbeitet. Nach Angabe von Simon Tress werden alle Tier- und Pflanzenteile verwertet, „wie es schon zu Zeiten unseres Großvaters üblich war“. Wegen des Augenmerks auf die lokale Kreislaufwirtschaft bietet der Koch konsequenter Weise kein rein veganes Menü an.

„Unsere Lobby ist die sichere Produktqualität. Lebensmittelsicherheit und Respekt gegenüber dem Qualitätsprodukt setzt absolute Fachkenntnisse voraus. Denn hier kocht ein berufener Toques d’Or Chefkoch mit einem Qualitäts-Produkt nach Jahreszeit. Gleich richtig basisgekocht, um unserem Koch-Berufsstand nicht zu schaden – klassisch oder modern – Es gibt nur eine Küche, die Gute. Toques d’Or, die Gilde mit den goldenen Toques auf blauem Kragen, im Dienste einer gesunden Ernährung“, äußert sich Ernst-Ulrich Schassberger, President Toques d’Or International, zu dem geplanten Konzept.

Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit

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