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Clooneys Boykott trägt Früchte

Datum: 10.04.2019Quelle: Spiegel Online, Deadline.com, Foto: Markus Spiske on Unsplash | Ort: Los Angeles

George Clooneys Aufruf zum Boykott der neun Hotels im Besitz des Sultans von Brunei hat erste Erfolge erzielt: Wie Spiegel Online berichtet, zogen einige Unternehmen die Konsequenzen und distanzierten sich von den Häusern. So soll die Deutsche Bank angekündigt haben, ihre Mitarbeiter künftig nicht mehr in den genannten Hotels unterbringen zu wollen. Zudem will Reiseanbieter STA vorerst keine Flüge von Bruneis Fluggesellschaft Royal Brunei Airlines mehr verkaufen. In den Dependancen in London sowie Los Angeles haben verschiedene Firmen laut der „Welt“ und der „Financial Times“ unterdessen ihre geplanten Veranstaltungen abgesagt.

Brutales Gesetz

Am 28. März hatte Clooney einen Gastbeitrag beim Magazin Deadline geschrieben, in dem er auf ein neues Gesetz in Brunei, einem Kleinstaat auf der Insel Borneo, verwies. Dem Gesetz nach sollen Menschen, denen ihre Homosexualität nachgewiesen werden kann, zu Tode gesteinigt und gepeitscht werden. Der Hollywood-Star verwies zudem auf einen Boykott vor einigen Jahren, in dem zwei der Hotels wegen der kritischen Gesetzeslage in Brunei bereits im Fokus gestanden hatten.

Die neun genannten Hotels sind:

The Dorchester, London
45 Park Lane, London
Coworth Park, UK
The Beverly Hills Hotel, Beverly Hills
Hotel Bel-Air, Los Angeles
Le Meurice, Paris
Hotel Plaza Athenee, Paris
Hotel Eden, Rome
Hotel Principe di Savoia, Milan

Benjamin Lemm / Gastroinfoportal

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