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Neustart

Personalmangel in sechs Schritten entgegenwirken

Datum: 16.09.2021Quelle: ETL Adhoga | Bild: Louis Hansel on Unsplash | Ort: Berlin

450 Euro-Kräfte waren und sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Gastro-Branche. Aufgrund der speziellen rechtlichen Voraussetzungen dieses Angestelltenverhältnisses – Minijobber sind weder kranken- noch arbeitslosenversichert – litten geringfügig Beschäftigte jedoch unter den Folgen der Corona-Pandemie. Beim Neustart der Gastronomie nach dem Lockdown werden sie nun mehr denn je gebraucht. In Folge 45 des Gastrobriefings, dem wöchentlichen Live-Update über Steuern, Recht und Unternehmensführung für das Gastgewerbe, stellt ETL Adhoga daher das „ultimative 450 EUR Vergütungspaket“ vor. Darin gibt es rechtliche Hinweise zu Bedingungen, Möglichkeiten und Fallstricken bei Minijobs.

Arbeitsrechtler Dr. Uwe Schlegel und der Fachberater für das Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Steuerberater Christian Schindler präsentieren darüber hinaus Tipps für Arbeitgeber, wie sie das Angestelltenverhältnis attraktiv und nachhaltig gestalten können. „Am Arbeitsmarkt ist die Coronakrise in erster Linie eine Krise der Minijobs“, meint der Ökonom Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Eine Aussage, die sich an den Beschäftigungszahlen ablesen lässt. So gab es im Mai 2021 rund 580.000 Minijobs weniger als noch im Mai 2019, während in diesem Zeitraum die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze um 300.000 gestiegen ist.

Checkliste rund um 450-Euro-Jobs

Im Gespräch mit ETL Adhoga-Leiter Erich Nagl beleuchten Dr. Uwe Schlegel und Christian Schindler im Gastrobriefing die rechtlichen Rahmenbedingungen des in der Branche weit verbreiteten Beschäftigungsverhältnisses und formulieren Ratschläge für Arbeitgeber auf der Suche nach benötigter Unterstützung. Entstanden ist so eine Checkliste, die in sechs Punkten (steuer-)rechtliche Regelungen für die Beschäftigung von 450-Euro-Kräften skizziert.

Neben einem Überblick über die finanziellen Rahmenbedingungen eines 450-Euro-Jobs widmen sich Schindler und Schlegel Fragen rund um Schicht und Lohn. Anreize, wie Arbeitgeber Minijobs attraktiv gestalten können, werden ebenfalls beleuchtet. Darüber hinaus geht es vor allem um rechtliche Fallstricke und häufige Unklarheiten, etwa bei der Urlaubsregelung und der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sowie Weihnachts- und Urlaubsgeld. Des Weiteren erläutern Schindler und Schlegel, warum eine genaue Aufzeichnung der tatsächlich geleisteten Arbeitszeiten unabdingbar ist, wie lange diese aufbewahrt werden sollte und was es mit dem „Phantomlohn“ auf sich hat.

Redaktion GastroInfoPortal

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