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Achterdiek Danzer

Arbeiten im Achterdiek

Datum: 15.02.2018Quelle: Inhalt & Foto: Romantik Hotel Achterdiek | Ort: Juist

“Tschüss. Wir sehen uns hier sicher noch die Tage“, verabschiedet sich die Gartenbau-Planerin winkend und geht vom Schiff. Alle paar Wochen fährt sie zum Runterkommen auf die Insel, in letzter Zeit immer häufiger. „Das gönne ich mir als Ausgleich zur vielen Arbeit“, erklärt sie. Und die anderen Gesichter auf der Fähre sprechen von der gleichen loslassenden Sehnsucht. Wer nach Juist will, kommt und bleibt für eine Weile. Im immer gleichen Gästehaus meist. Und dies nicht nur, weil die Gezeiten nur ein- bis zweimal am Tag eine Fähre zum Festland gehen lassen. Oder weil die ostfriesische Insel mit dem 17 km langen Sandstrand komplett autofrei auf Kutschen und Fahrräder setzt. Ganz anders als die Nachbarinsel Norderney mit Hochhäusern, Autos und einer Fähre pro Stunde.

Wer die eine mag, mag die andere nicht, heißt es. Und wer Juist mag, mag die Flucht aus der ruhelosen Welt in eine langsamere, individualistischere. Auch Stefan Danzer ging es so, als er mit seiner Frau Gaby vor 21 Jahren vom Tegernsee ans Meer und in die gehobene Gastronomie wollte und sich für eine Saison in der Küche des Romantik Hotel Achterdiek entschied. „Die Insel zog uns mit ihrem unbegrenzten Horizont an, und das Hotel bot mir spannende Möglichkeiten“, erinnert sich der heutige Inhaber.

Bleiben im Achterdiek

AchterdiekSpäter kamen zwei Kinder dazu, ein Heim und Hof, der Aufstieg zum Chefkoch und das eigene kleine Gästehaus, das sie nebenher betrieben. Alles Dinge, die einen zum Bleiben motivieren.
Im Herbst 2013 boten ihnen Elke und Heinz Peter Koßmann, die das Hotel eröffnet und 35 Jahre betrieben hatten, das Achterdiek zum Kauf an. Und sie kauften. Schon zum Januar 2014. Mit viel Mumm und Nervenflattern gleichermaßen. „Das war eine sehr aufreibende Zeit“, deutet der 44-Jährige in seiner besonnen-ruhigen Art an.

Auch für das Team, das aus vielen langjährigen Mitarbeitern bestand und die gewohnte Welt schätzte. Plötzlich hatten sie zwei Kollegen als Inhaber. Durften bei manchem, was bisher nicht zur Diskussion stand, mitgestalten. Und viele nahmen die neuen Möglichkeiten an oder freuten sich einfach, dass das traditionsreiche Achterdiek weitergeführt wird. Einzelne, von denen man garantiert gedacht hätte, dass sie das Neue begeistert mittragen, zogen weiter. Die Danzers erlebten oft die gesamte Klaviatur zwischen wehmütigen Überraschungen und
dem normalen Lauf des Lebens.

Sylvie Konzack | Gastroinfoportal

Den ganzen Artikel lesen Sie in der first class 1-2.

admin

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