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Zürich

25hours verschenkt Hotel für eine Nacht

Datum: 06.10.2020Quelle: 25hours | Ort: Zürich/Frankfurt

Nachdem das Jahr 2020 nicht gerade als Rekordjahr in die Bücher der Stadthotellerie eingehen wird, beweist die 25hours Hotel Company zum Jahresende, dass sie die Zuversicht noch nicht verloren hat. Die Hotelgruppe verschenkt ein ganzes Hotel an das Unternehmen, den Verein oder die Schulklasse mit der kreativsten Bewerbung. Den Auserwählten stehen in Zürich 126 Hotelzimmer für eine Nacht zur freien Verfügung, dazu gibt es eine Pizzaparty im hauseigenen Ribelli Restaurant und ein üppiges Frühstücksbuffet für die Übernachtungsgäste.

Leere Betten in Zürich

25h_ZurichWest_Steph_1Wie viele Stadthotels beklagen auch die 25hours Häuser in ihren neun Destinationen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich eine schlechte Auslastung und zu viel Leerstand. Besonders betroffen sind ausgeprägte Geschäftsreisedestinationen wie Zürich oder Frankfurt. Mit einem außergewöhnlichen Aufruf soll nun das 25hours Hotel Zürich West wieder voll werden – wenigstens für eine Nacht. Der Beherbergungsbetrieb war Corona-bedingt ein halbes Jahr eingestellt worden und wird jetzt wieder hochgefahren.

„Wir schenken unser Hotel für eine Nacht einem Unternehmen, dessen Weihnachtsfeier ins Wasser gefallen wäre, einem Kleintierzüchterverein für das abgesagte Jahrestreffen oder einer Schulklasse als Ersatz für das Sportlager, dass nicht stattfinden kann“, erklärt Hoteldirektorin Anita Vogler. „Vielleicht meldet sich ja auch eine Gruppe, die in den letzten Monaten viel geleistet und es besonders verdient hat, die Füße mal hochzulegen.“ Unter den Einsendungen wählt eine Jury aus Hotel-Mitarbeitenden die kreativste und würdigste aus. Die Pizza- oder Pyjama-Party kann bis Ende Januar 2021 an einem Datum nach Wahl durchgeführt werden.

Einbußen minimieren

Warum das Hotel genau jetzt wiedereröffnet, obwohl das Ende der Krise noch nicht absehbar ist, erklärt Vogler wie folgt: „Wir beobachten den Markt sehr genau. Die Nachfrage ist seit dem Sommer auf einem sehr schlechten, aber stabilen Niveau. Wir stellen zudem fest, dass die ersten Geschäftsreisen und insbesondere kleinere Meetings wieder stattfinden. Unsere Berechnungen zeigen, dass wir jetzt an einem Punkt sind, an dem wir mit einem offenen Hotel weniger Geld verlieren als mit einem geschlossenen.“

Redaktion first class

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