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Schgaguler Hotel ist Hotelimmobilie des Jahres

Datum: 10.10.2019Quelle: hotelforum, Foto: Thomas Schgaguler | Ort: München

Die Auszeichnung Hotelimmobilie des Jahres 2019 hat dieses Jahr das Schgaguler Hotel im südtiroler Kastelruth erhalten. Der Preis wurde am 09.10.2019 im Rahmen des hotelforum-Galaabends verliehen. Andreas Martin, Geschäftsführer der hotelforum management GmbH: „Der diesjährige Preisträger überzeugt zum einen durch die konsequente stilistische Umsetzung der Neupositionierung eines nicht mehr zeitgemäßen Apartmenthotelkonzeptes durch den Architekten Peter Pichler.“

Tor zu den Dolomiten

Das Schgaguler Hotel befindet sich im historischen Ortskern von Kastelruth, das als Tor zu den Dolomiten gilt. Überarbeitet hatte es der junge Architekten Peter Pichler. Das Grundgerüst des Hauses mit den drei Giebeldächern aus dem Jahr 1984 blieb in seiner Form bestehen. Mit seiner steinähnlichen Textur und leicht grauen Farbe soll der Verbundwerkstoff der Fassade an das Gestein der Dolomiten erinnern, von denen der Ort umgeben ist. Zudem wurden bei der Revitalisierung der Bestandsimmobilie überwiegend lokale Materialien in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Unternehmen verwendet. Fast alle Bereiche des Hotels sind barrierefrei gestaltet.

Ausgewählte Konkurrenz

Aus den 51 Hotelbewerbungen aus 14 europäischen Ländern hatte die Jury dieses Jahr zehn Nominierte ausgewählt. Die Mischung der drei Finalisten aus Neubau, Umnutzung und Neupositionierung eines Ferienhotels spiegeln aktuelle Trends wider. Das Schgaguler Hotel ist eine Neupositionierung eines Bestandshotels. Das InterContinental Lyon ist die Umnutzung eines imposanten Krankenhauses aus dem 18. Jahrhundert. Das Lindley Lindenberg schließlich ist ein Neubau im Osten von Frankfurt am Main, im aufstrebenden Viertel um die Europäische Zentralbank. Die Hälfte der diesjährigen TOP 10 sind klassische Neubauten. Die anderen fünf sind Neupositionierungen bestehender Hotels.

Hotelimmobilie: Kopf an Kopf

Der Wahl war im Vorfeld wieder eine intensive Jury-Diskussion vorausgegangen. Harro Grimmer, Geschäftsführer MPP Meding Projekt Plan und Sprecher der hotelforum-Jury: „Nach der ersten Vorauswahl lag eines der nominierten Hotels vorne mit dem Fokus auf die Betriebszahlen. Nach der zweiten Ausscheidungswahl ein anderes mit dem Fokus auf das Konzept und am Ende schob sich das Gewinnerhotel ganz knapp an die Spitze – diesmal insbesondere mit dem Fokus auf das sehr gelungene Design und die Architektur. Am Ende hat wie immer das Gesamtpaket den Ausschlag gegeben. Die Auseinandersetzung mit den jeweiligen Hotelkonzepten aus Sicht der einzelnen, in der Jury vertretenen Berufsgruppen, ist ganz entscheidend für die Entscheidungsfindung und das Gewinnerhotel benötigt bei allen Disziplinen Höchstnoten.“

 

Benjamin Lemm / Gastroinfoportal

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