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Room Service

Rotwein statt Roomservice

Datum: 18.07.2019Quelle: a&o Hotels; Foto: Jaymantri - pexels Ort: Berlin

Eine Testphase in mehreren Häusern der a&o-Hotels hat gezeigt: Viele Gäste halten eine tägliche Zimmerreinigung für überflüssig. Das Unternehmen zieht daraus Konsequenzen – Gäste können jetzt beim Check-in ihren Verzicht erklären und werden dafür mit einem Gratis-Getränk belohnt. „Die Idee, auf die tägliche Zimmerreinigung zu verzichten, ist generell nicht neu, deshalb aber nicht weniger effektiv“, betont Matthias Posth, Project Manager Operations bei a&o, „es ist ein Baustein, den Energie- und Wasserverbrauch zu senken.“ Über 10.000 Zimmerreinigungen weniger in nur zwei Monaten, ist das Ergebnis: „Wir stellen vieles in Frage und auf den Prüfstand, um Ressourcen zu sparen, wo es geht und Sinn macht.“

Von deren Bedürfnissen der Gäste lernen

Seit Anfang des Jahres fallen auch „Grüne Projekte“ der a&o-Gruppe in die Verantwortung des 31-Jährigen und nehmen mittlerweile gut ein Viertel seiner Zeit in Anspruch. Bis Ende des Jahres soll der erste Nachhaltigkeitsreport des Unternehmens fertig sein – und von da an jährlich erscheinen: „Wir wollen nicht nur über Nachhaltigkeit sprechen, sondern aktiv werden – im kleinen und großen Rahmen.“ Nachhaltigkeit sei so relevant wie kein anderes Thema. Umfragen dazu sollen künftig regelmäßig stattfinden: „Wir haben sehr viele junge Gäste und können von deren Bedürfnissen und Ansprüchen lernen; wenn wir das schaffen, dann bleiben sie uns auch in späteren Jahren treu.“

Frühstück ohne Verpackung, E-Autos für Gäste und Mitarbeiter

Die Umwandlung von Bestandsimmobilien in a&o Hotels und Hostels gehört zum Nachhaltigkeitskonzept des Unternehmens. Wie sieht es darüber hinaus aus? Greencareprodukte im F&B-Bereich, straffe Dosierung und Einsatz von Chlor nur in Ausnahmen im Housekeeping, 100%ige Umstellung sämtlicher Häuser auf LED, E-Ladesäulen, Rabatt bei Refill-Bechern und nachhaltige Kleidung – einiges ist bereits passiert, vieles noch geplant: verpackte Marmelade und Margarine beim Frühstücksbuffet, Plastik in Lunch-Paketen, eingeschweißte Sandwiches in der Snack Bar – damit soll, so Posth, bald Schluss sein. „Wir testen und prüfen aktuell verschiedene Alternativen.“

Florian Harbeck

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