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Frankenberg

Bedrohter Bestand

Datum: 06.06.2019Quelle: Relais & Châteaux, Foto: giga khurtsilava on Unsplash | Ort: Frankenberg

Fisch wird zu einem immer beliebteren Lebensmittel, weltweit stieg der Konsum im letzten Jahr auf über 20 Kilo pro Kopf. Um den nachhaltigen Umgang mit den Meeresressourcen zu fördern, unterstützt die Luxushotel- und Restaurantvereinigung Relais & Châteaux auch dieses Jahr am 8. Juni wieder zusammen mit Ethic Ocean den World Oceans Day. Unter dem Motto „Fish Unknown“ (Unbekannte Fische) präsentieren Küchenchefs der teilnehmenden Häuser Fisch und Meeresfrüchte jenseits von Lachs, Thunfisch und Garnelen. Auch für Sternekoch Erik Arnecke aus dem Restaurant Philipp Soldan im Relais & Châteaux Hotel Die Sonne Frankenberg ist das Thema wichtig. Bei ihm kommen am 8. Juni heimisches Felchen aus Wildfang, Island-Saibling aus nachhaltiger Aquakultur, wild gefischte Nordseescholle und von Hand gefangener Hummer aus Nova Scotia auf den Teller.

Zeichen für den Fisch

Frankenberg
Erik Arnecke

„Wir haben als Hoteliers und Gastronomen eine große Verantwortung“, erklärt Gerhard Pohl, Geschäftsführer der Sonne Frankenberg. „Schließlich beeinflussen wir durch unser Einkaufsverhalten nicht nur den Handel, sondern auch die Kunden, die zu uns zum Essen kommen.“ Sternekoch Erik Arnecke ergänzt: „Wir legen das ganze Jahr über einen großen Fokus auf Nachhaltigkeit und arbeiten mit hochwertigen und ursprünglichen Lebensmitteln. Aber zum World Oceans Day wollen wir natürlich nochmal ein besonderes Zeichen setzen.“

Die richtige Zucht

Relais & Châteaux engagiert sich kontinuierlich für die Diversifizierung der angebotenen Meeresprodukte in ihren Häusern. Zu „zu beliebten“ Arten zählen beispielsweise Lachs, Wolfsbarsch, Roter Thun, Krabben und Garnelen, und auch beim Einkauf von Wildfang und Zuchtfischen gilt es, die richtigen Fragen zu stellen. So ist ein Wildfisch nur nachhaltig, wenn er nicht nur einen ausgewogenen Bestand hat und umweltfreundlich gefangen wurde, er muss auch genügend Zeit zur Fortpflanzung gehabt haben. Ein Zuchtfisch gilt als nachhaltig, wenn er eine minimale Auswirkung auf die Umwelt hat und die Produktion keine sozialen Herausforderungen birgt.

Benjamin Lemm / Gastroinfoportal

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