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Logis-Hotels

Logis – Expansion in Deutschland

Datum: 27.06.2018Quelle: Logis-Hotels | Ort: Paris

Der Generaldirektor der französischen Hotelkooperation Karim Soleilhavoup verfolgt große Pläne mit neuer Strategie für den deutschen Markt.

In Frankreich kennt jeder Logis, denn ein Großteil der aus Frankreich stammenden Hotelkooperation mit rund 2.200 Mitgliedern befindet sich im Ursprungsland. Die Marke steht für inhabergeführte, individuelle und authentische Hotels und regionale, frisch gekochte Küche, wie die zahlreichen Auszeichnungen der Logis-Restaurants in den besten Restaurantführern belegen. Seit rund zehn Jahren expandiert Logis außerhalb Frankreichs. Derzeit hat Deutschland 20 Logis-Mitglieder, doch die Zahl soll nun rasch steigen und damit auch die Bekanntheit der Hotelgruppe.

Kleine, unabhängige Hotels

Im September trat Karim Soleilhavoup als neuer Generaldirektor der Fédération Internationale des Logis an. Für die internationale Expansion verfolgt er nun große Ziele: „Unsere Entwicklungsstrategie ist auf eine breitere Aufstellung in Europa ausgerichtet, mit einem Fokus auf Deutschland und Spanien sowie neuen Projekten im Vereinigten Königreich, Portugal und der Schweiz. Insgesamt möchten wir bis 2020 eine Mitgliederzahl von 2500 Hotels in Europa erreichen“, erklärt Karim Soleilhavoup. Deutschland sieht er als vorrangigen Markt für die Zielgruppe der Hotelkette: „Unabhängige Hotel- und Restaurantbesitzer, die ihre Gäste selbst empfangen und deren Häuser mit weniger als 50 Zimmern in städtischen, stadtnahen oder ländlichen Regionen gelegen sind, passen perfekt zur Logis-Familie. Unseren Quellen zufolge gibt es hier 30.000 unabhängige Hotels mit weniger als 50 Zimmern. Daher erscheint unser Ziel, 100 Häuser bis 2020 zu erreichen, durchaus angemessen“, hofft der Logis-Chef.

Deutschlandweiter Fokus

Zu den Regionen, auf denen der Fokus in Deutschland liegt, gehören Niedersachsen, Hessen, Bayern, Thüringen, Baden-Württemberg, das Saarland, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie Städte wie Weimar, Wernigerode, Passau, Goslar, Landshut, Bayreuth, Heidelberg, Neuruppin, Hameln, Stralsund und Göttingen. Als wichtiges Instrument für das Wachstum der Hotelkooperation sieht er gegenseitige Empfehlungen: „Unsere besten Botschafter sind unsere eigenen Hoteliers und Gastronomen in Deutschland. Sie leben Logis und Logis d’Exception täglich und haben die besten Argumente um zu überzeugen. Schließlich stehen wir auch der Annäherung an bereits existierende Kooperationen in Deutschland offen gegenüber“, verrät Karim Soleilhavoup. Die Argumente für neue Mitglieder sind dabei überzeugend: „Unser Mitgliedsbeitrag gehört zu den niedrigsten des europäischen Marktes“, so der Logis-Chef. Für ein Hotel mit 20 Zimmern muss man im ersten Jahr beispielsweise mit 2.130 Euro rechnen, inklusive der Prüfung zwecks Klassifizierung, pro folgendem Jahr beträgt der Beitrag dann 1.430 Euro. Die europaweit standardisierten Klassements mit Kaminen und Kochtöpfen bieten eine gute Vergleichbarkeit auch über Landesgrenzen hinweg. Dadurch können sich die Hotels und Restaurants auf den europäischen Märkten besser positionieren. Hotels und Restaurants, die sich anschließen, können ihre Unabhängigkeit und ihren persönlichen Charme bewahren, jedoch zugleich die Vorteile des starken internationalen Netzwerkes in puncto Marketing, Reservierung und Kundenbindung durch das Treueprogramm O’Logis mit derzeit 170.000 Kunden und 70 Millionen Euro Umsatz pro Jahr nutzen.

Treu sein lohnt sich

Das Bonusprogramm, die kostenlose Carte O’Logis, funktioniert ähnlich wie eine Payback-Karte. „Eines der vorrangigen Projekte von Logis war in der ersten Hälfte des Jahres 2018 die Stärkung des Treueprogramms: Seit dem 1. Juni 2018 ist O’Logis nun mit Gutschriften von bis zu 5,5 % eins der großzügigsten Treueprogramme aller Hotelgruppen und bietet viele weitere Vorteile und Verbesserungen“, berichtet der General Manager. So gilt die Karte jetzt in Logis-Restaurants bereits ab dem ersten ausgegebenen Euro und bietet exklusive Ermäßigungen bei 30.000 Partnern, beispielsweise im DisneyLand. Bei Hotelbuchung über die Webseite gibt es künftig ebenfalls Extra-Punkte.

Eva Fürst / Gastroinfoportal

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