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Die Ernährungsministerin Michaela Kaniber will die Lebensmittelverschwedung weiter reduzieren – Maßnahmen dafür wurden im Rahmen des bayerischen Bündnisses „Wir retten Lebensmittel!“ entwickelt.

Lebensmittel retten statt wegwerfen

Datum: 28.08.2020Quelle: StMELF | Bild: Colourbox.de | Ort: München

Um die Verschwendung wertvoller Lebensmittel weiter zu reduzieren, will Ernährungsministerin Michaela Kaniber auch bei Bayerns Großküchen gezielt ansetzen. Dafür hat das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten nun praxisgerechte Werkzeuge im Rahmen des Bündnisses „Wir retten Lebensmittel!“ entwickelt. „Angesichts von 1,8 Mio. Mittagessen, die in Bayern jeden Tag in Kitas, Schulen, Betrieben und Senioreneinrichtungen gekocht werden, steckt hier ein enormes Rettungspotenzial“, betont Michaela Kaniber. Denn im Küchenalltag müssten immer wieder Lebensmittel entsorgt werden, weil weniger Gäste kommen als erwartet oder Bestellungen ausbleiben. Berechnungen zufolge könnten in der Außer-Haus-Verpflegung bayernweit rund 158.000 Tonnen Lebensmittel jährlich gerettet werden.

Ressourcen schonen in der Großküche

Die neuen Hilfen setzen im Großküchenalltag an: Sie umfassen Online-Tools zur Erfassung von Lebensmittelverlusten und zur Prognose der Gästezahlen sowie Checklisten und Materialien zur Sensibilisierung der Küchenmitarbeiter. Die Angebote sind auch in der neuen Broschüre „Ressourcen schonen in der Großküche“ zusammengestellt.

Zudem haben die acht Fachzentren Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung den Workshop „Ressourcen schonen in der Großküche“ neu in ihr umfangreiches Programm für Küchenleiter aufgenommen.

„Wir retten Lebensmittel!“

Die Maßnahmen wurden im Rahmen des bayerischen Bündnisses „Wir retten Lebensmittel!“ entwickelt und sollen auch ein nachhaltigeres Ernährungssystem unterstützen. „Eine nachhaltige und klimafreundliche Ernährung heißt auch, Lebensmittel nicht zu verschwenden. Wir wollen die bayerischen Betriebsrestaurants und Mensen unterstützen, Vorreiter beim Thema Nachhaltigkeit zu werden“, sagte die Ministerin.

Die Broschüre „Ressourcen schonen in der Großküche“ und weitere Informationen finden Interessierte auf der Website des Kompetenzzentrums für Ernährung (KErn).

Redaktion GVMANAGER

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