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Wallraff wirkt nach

Datum: 11.01.2016Quelle: Wuppertaler Rundschau; Bild: RTL/Stefan Gregorowius Ort: Wuppertal

Im Juni erhob das RTL-Magazin „Team Wallraff“ schwere Vorwürfe gegen den Wuppertaler Caterer Vitesca. Obwohl weitere Kontrollen diese nicht bestätigten, sprangen viele Kunden ab. Bei den Geschäftsführern sind die Auswirkungen der Reportage des bis heute zu spüren. „Es war ein Katastrophenjahr für Vitesca“, sagt Erik Schweitzer, Pressesprecher des Unternehmens gegenüber der Wuppertaler Rundschau.

Die Reporter des Magazins hatten damals über angeblich „erhebliche Missstände“ in der Großküche berichtet, die auch Schulen beliefert. Zwar versuchte „Vitesca“ umgehend, die Vorwürfe zu entkräften und setzte auf Transparenz. Man zeigte Videos aus der Großküche, ordnete freiwillige Kontrollen an, lud Kunden ein, sich vor Ort selbst einen Eindruck von den Abläufen und der Hygiene zu machen. Eine Prüfung des zuständigen Veterinäramts konnte die Vorwürfe von RTL nicht bestätigen. Trotzdem musste das Unternehmen rund ein Drittel der Mitarbeiter entlassen. Inzwischen, so Erik Schweitzer gegenüber der Wuppertaler Rundschau, habe sich die Situation etwas entspannt, einige Kunden seien zurück gekommen, elf frühere Mitarbeiter wieder an Bord. „Aber wir sind bei weitem nicht auf dem Niveau vor Wallraff.“ Mittlerweile gibt es eine Verbesserung der Prozessabläufe, der Kommunikation und noch mehr freiwillige Kontrollen.

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