Veggie-Angebot: Top 10 ermittelt

Quelle: Inhalt: ProVeg, Foto: Colourbox.de Ort: Berlin

ProVeg (ehemals VEBU) hat erstmals das Veggie-Angebot deutschlandweiter Catering-Betriebe in Eigenregie getestet und bewertet. Eine große Vielfalt im Bereich der vegetarischen Küche, ein wachsendes Angebot an veganen Gerichten, innovative Aktionswochen und die Verarbeitung frischer Zutaten hat der Verband als deutliche Trends in diesem Gastronomie-Segment identifiziert. Das Unternehmen MAN Diesel & Turbo, Linde, Munich RE und Bayer Gastronomie führen das Ranking an. Sie demonstrieren, wie eine Erweiterung des vegetarischen Angebots durch vegane Menülinien und ansprechende Zwischenverpflegung sowie Personalschulungen und enge Kooperationen mit dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement erfolgreich implementiert werden können.

Im Rahmen dieses Rankings befragte ProVeg zwischen Juni und August 2017 Catering-Betriebe zu den Themen Vielfältigkeit vegan-vegetarischer Menüs, Qualitätsmanagement und Gästekommunikation. Alle teilnehmenden Unternehmen kochen täglich mindestens ein vegetarisches Gericht. Zudem bieten 58 % der teilnehmenden Catering-Betriebe mehrmals pro Woche ein veganes Hauptgericht an.

ProVeg Veggie Angebot Top 10

Fokus Vielfalt

Der Fokus der Umfrage lag im Bereich Vielfältigkeit. Im Hinblick auf eine nachhaltige Implementierung des veganen und vegetarischen Angebots im Betriebscatering spielten für ProVeg auch die Kriterien Personalwissen, Betriebliches Gesundheitsmanagement und Gästekommunikation sowie Transparenz und Qualitätsmanagement eine wichtige Rolle. Daher wurden in den Themenblöcken Qualitätsstandards und -management und Gästekommunikation, die Häufigkeit von Personalschulungen, Aktionswochen sowie die Verknüpfung von Personalverpflegung und Betriebliches Gesundheitsmanagement erfragt. Auch regelmäßige Gästebefragungen und Qualitätschecks bei Lieferfirmen und die transparente Kennzeichnung der Speisen fanden ihren Platz im Ranking-Fragebogen.

Bereitschaft mehr zu zahlen

Neben dem Tier- und Umweltschutz sind es vor allem die gesundheitlichen Aspekte, die zu einem bewussteren Essverhalten bei den Tischgästen führen. Laut GV-Barometer 2017 steigt die Anzahl an Personen mit Lebensmittelintoleranzen und -allergien und dementsprechend auch die Bereitschaft der Gäste, für qualitativ hochwertige Produkte mehr zu bezahlen. 96 % der teilnehmenden Catering-Betriebe haben in den vergangenen Jahren Aktionswochen zu diesem Thema durchgeführt, 71 % haben Personalschulungen angeboten. 67 % planen weitere Schulungs- und Kommunikationsmaßnahmen innerhalb der kommenden zwölf Monate.

Erste Ansätze einer nachhaltigen Personalverpflegung sieht ProVeg in der schrittweisen Reduzierung von fleischhaltigen Speisen und der attraktiven Auslobung pflanzlicher Gerichte. Verbesserungsmöglichkeiten für die teilnehmenden Betriebe bestehen nach Meinung des Verbands vor allem in der Erweiterung des Angebots und der Gästekommunikation. Zudem empfiehlt er, das Küchenpersonal verstärkt zu sensibilisieren, um ein Bewusstsein für die veränderten Bedürfnisse ihrer Gäste zu erlangen.

www.proveg.com

mak / Gastroinfoportal

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