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Die Ergebnisse der Corona-Umfrage von Lexware zeigen, wie die Krise Selbstständige beeinflusst und welche Rolle die Digitalisierung dabei spielt.

Umfrage: Selbstständig in der Krise

Datum: 17.08.2020Quelle: Lexware | Foto: Colourbox.de | Ort: München

Vom 7. April bis zum 4. Mai 2020 führte der Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland (VGSD) in Kooperation mit dem ZEW Mannheim und dem Forschungszentrum Mittelstand an der Universität Trier eine große Corona-Umfrage mit Unterstützung durch Lexware und lexoffice durch. Die Ergebnisse  zeigen, wie die Krise Selbstständige beeinflusst und welche Rolle die Digitalisierung dabei spielt.

Wirtschaftliche Situation

Von 27.261 Teilnehmern schätzen 20 Prozent der Befragten die Wahrscheinlichkeit, ihre Selbstständigkeit in den nächsten 12 Monaten aufgeben zu müssen eher/sehr hoch ein. Von allen Befragten aus den Branchen Gastronomie und Beherbergung befürchten dies 31 Prozent. In den ostdeutschen Bundesländern sowie im Saarland und in Bremen ist der Anteil am höchsten.

Beantragte Soforthilfe

Vier von zehn Befragten haben Soforthilfen als Einmalzahlung beantragt, das entspricht im Gesamten 43 Prozent. Wenn man die einzelnen Branchen betrachtet, liegen Gastronomie und Beherbergung mit 67 Prozent an der Spitze. Gefolgt von der Event- und Veranstaltungsbranche mit 65 Prozent.

Digitalisierung

Bei der Umfrage gab rund jeder Dritte an, dass der Digitalisierungsgrad von internene Geschäftsprozessen, Produkten/Dienstleistungen und/oder Kundenberatung/Vertrieb seit der Krise zugenommen hat. Mit 53 Prozent ist die Branche Training und Coaching, Schule und Unterricht auf Platz eins. In Gastronomie und Beherbergung sind 14 Prozent dieser Meinung.

Veränderte Angebote/Geschäftsmodelle

Corona könnte eine nachhaltige Katalysatorenfunktion für die Digitalisierung einnehmen und gleichzeitig den Wandel vorantreiben: 24 Prozent der Befragten (Gastronomie, Beherbergung: 24 Prozent) haben aufgrund von Corona ihr Angebot oder Geschäftsmodell angepasst – darunter planen viele (Gesamt: 18 Prozent; Gastronomie, Beherbergung: 14 Prozent) die Änderung dauerhaft beizubehalten.

Martina Kalus / Gastroinfoportal

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