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Sarah Wiener: Schluss mit Bundespräsidialamtskantine

Datum: 20.10.2014Quelle: B&L Medien / Foto: Q.pictures / pixelio.de Ort: Berlin

Der Haushaltsausschuss des Bundestages lässt den Vertrag mit Sarah Wiener für die Kantine des Bundespräsidialamtes Ende November nächsten Jahres auslaufen. In der Vereinbarung wurde eine Gewinngarantie für die 52-Jährige festgehalten, die einen Zuschlag von 1500 € pro Monat beinhaltet.

Seit 2012 bezuschusst der Bund mit 84.000 € die Behördenkantine neben dem Schloss Bellevue, ausgehend von der Subventionierung der Mitarbeiterverpflegung im Bundespräsidialamt und die damit entstandenen Ausgleichszahlungen für entgangenen Gewinn und erzielten Verlust. Mit Essenspreisen zwischen 2,90 € und 6,30 € ließ sich ohne die Sonderregelung nämlich keinen Gewinn für die Sarah Wiener GmbH erzielen. Diese Erfahrung machten bereits die vier Vorgänger der österreichischen Fernsehköchin, die alle wegen fehlender Wirtschaftlichkeit das Küchenhandtuch warfen.

Der Kantinenvertrieb wird von der Vergabestelle des Bundesamtes für Landwirtschaft und Ernährung neu ausgeschrieben – ohne Spezialabkommen. Ob sich ein fünfter Kantinenpächter finden wird oder ob es sich vielleicht doch nur auf eine Cafeteria für die 180 Mitarbeiter beschränken wird, steht noch in den (Gourmet-)Sternen.

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2 Comments

  1. Für 2,90 € bekommt man einen Kaffee – aber kein Mittagessen! Kein Wunder das die hohen Damen und Herrn überhaupt keinen Bezug zur Realität mehr haben! Die schleppen ein Schweinegeld nach Hause und dann reden Sie von reichen Hoteliers die man nicht subventionieren sollte. Wenn wir wegen der Mehrwertsteuerverzerrung richtig kalkulieren wollten, dann müsste das Schnitzel über 17,00 EUR kosten! Ich weiß nicht ob die das jeden Tag bezahlen würden. Grüsse aus dem Erzgebirge!

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