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Bund Naturschutz Bio-Aktionswoche

Münchner Bio-Aktionswoche

Datum: 30.10.2018Quelle: Bund Naturschutz in Bayern e.V. | Foto: Peters | Ort: München

Auch im achten Jahr ihrer Durchführung hat die Münchner Bio-Aktionswoche wieder viele Gäste an ihrem Arbeitsplatz mit vielfältigen, regionalen und biologischen Speisen erfreut. Die vierzehn teilnehmenden Betriebsrestaurants konnten ihren Gästen täglich ein Bio-Gericht bieten. Dass das Bio-Angebot auf den Geschmack der Kunden trifft, zeigen die Verkaufszahlen: 50.000 Bio-Gerichte wurden in diesen 3 Wochen ausgegeben. Die Küchenleiter haben in diesem Jahr mit neuen besonderen Angeboten die Aktionswochen aufgewertet. So haben allein fünf Küchen erstmals ein Bio-Hähnchenfleisch vom Zweinutzungshuhn aus dem Chiemgau getestet.

„Die vom Bund Naturschutz initiierte und koordinierte Bio-Aktionswoche hat sich bei den teilnehmenden Kuüchenleitern etabliert und ist zum festen Bestandteil des Qualitätskonzeptes geworden. Während der Aktionswochen bieten die Gastronomieleiter ihren Gästen ein Forum, in dem sich verschiedene Bio-Lieferanten präsentieren. Das schafft Transparenz, Kommunikation und Glaubwürdigkeit“, erläutert Elisabeth Peters von der Projektstelle Ökologisch Essen des Bund Naturschutz (BN). Die teilnehmenden Kuüchenleiter nutzen die Aktion immer wieder als Chance, neue regionale Bio-Produkte auf dem Speiseplan einzuführen und zu bewerben. Die vom Referat für Gesundheit und Umwelt finanzierte BN-Projektstelle Ökologisch Essen konnte hier den Kontakt zum Chiemgauer Bio-Bauern an die Großküchen vermitteln.

Ökologisch und Regional

Regionale Lebensmittel werden auch in der Außer-Haus-Verpflegung immer wichtiger. Die Kunden wollen wissen, wo die Lebensmittel herkommen, die sie essen. So konnte die Projektstelle die Produkte der Tagwerk Bio-Metzgerei an verschiedene Großküchen vermitteln. Für den BN gehören Ökolandbau und Regionalität zusammen. Die Stärke des ökologischen Landbaus ist, dass eine Vielfalt bayerischer Erzeugerund Verarbeiter-Betriebe ein breites Sortiment für Großküchen bereithalten. So greifen einige Betriebe auf Fleisch von regionalen Bio-Bauernhöfen zurück oder setzen Frischnudeln von einem Familienbetrieb aus Niederbayern ein. Damit trägt die Bio-Aktionswoche auch zur Stärkung der regionalen Wirtschaft bei.

Bereits zum achten Mal führte der BN die Bio-Aktionswoche mit Münchner Kantinen und Betriebsrestaurants durch. Ziel der gemeinsamen Aktion ist es zu zeigen, dass Bio-Lebensmittel einen festen Platz in der Mitarbeiterverpflegung haben. Der Kreis der Initiatoren besteht neben dem Bund Naturschutz aus DAX Unternehmen wie der Allianz Deutschland AG, MAN Truck & Bus AG, Linde Engineering, sowie der Versicherungskammer Bayern und dem Studentenwerk München. Der BN hat in all diesen Unternehmen die Bio-Einführung mit einer Beratung unterstützt. Seither gehört ein Bio-Anteil auf der Speisekarte zum Standard in der Mitarbeiterverpflegung. Zum Service der Projektstelle gehört auch, dass der Bund Naturschutz die Gäste in den Mitarbeiterrestaurants über den ökologischen Landbau informiert und Kostproben von Bio-Säften, Bio-Tees oder Bio-Schokolade verteilt.

An der Bio-Aktionswoche nahmen in diesem Jahr 14 Unternehmen teil. Auch die drei Kantinen der Landeshauptstadt München führten für die Mitarbeiter im im Rathaus am Marienplatz, im Kreisverwaltungsreferat und im technischen Rathaus in der Friedenstraße eine Bio-Aktionswoche durch.

Sina Fürch / Gastroinfoportal

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