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Christof Feith und seine Tochter Julia betrieben einen gemeinsamen Foodblog.

Bloggendes Vater-Tochter-Gespann

Datum: 17.05.2019Quelle: Inhalt: Redaktion GVmanager | Fotos: Guido Schröder, Julia Feith | Ort: München

Von Rezepten für einen Burger Biergarten-Style oder eine Kaiserschmarrn-Torte über Backtipps für die perfekte Pizza aus dem Haushaltsbackofen bis hin zu Städtetrips inklusive Restaurantempfehlungen reichen die Beiträge des Vater-Tochter-Gespanns Christof und Julia Feith, die zusammen unter Dad & Daughter Food Geschichten einen Foodblog betreiben. Gestartet im Februar 2018 nutzen sie vor allem die Wochenenden, um neue Gerichte zu kreieren, diese zu kochen und sie dann zu verbloggen.

Christof Feiths Lieblingsrezept auf dem Foodblog: der Burger Biergarten-Style.Foodblog für die gemeinsame Leidenschaft

Als stv. Leiter der Hochschulgastronomie im Studierendenwerk Kaiserslautern ist die Thematik Essen von Haus aus ein wichtiges für Christof Feith, der in seiner Schulzeit von einer Lehre als Bäcker träumte, dann aber doch eine Ausbildung zum Steuerfachgehilfen einschlug. Den Weg in die Hochschulgastronomie fand er aber dennoch – über Umwege. Umso mehr ist das Kochen und Backen – auch dank des Foodblogs – in seiner Freizeit eine große Leidenschaft, die er mit seiner Tochter Julia teilt. Die Auszubildende zur Grafikdesignerin nahm schon an einer Vielzahl an Koch- und Backwettbewerben teil – einer von diesen brachte den Stein in puncto Foodblog dann auch ins Rollen.

Inspiration zum Kochen & Backen

Während wir Christof Feith, als Vertreter der Gemeinschaftsverpflegung, für die aktuelle Ausgabe des GVmanager zum Interview gebeten haben, um mehr zum Blog, Lieblingsgerichten und die Auswirkungen dessen auf seinen beruflichen Alltag zu erfahren – gibt’s hier das Gegenstück zu einem Part des Interviews. Denn auch Tochter Julia hat uns ein paar Fragen beantworten.

Julia Feiths Lieblingsrezept auf dem Foodblog: Russischer Zupfkuchen.Julia, welches ist dein bisheriges Lieblingsgericht auf eurem Blog?

Das ist ganz klar das Rezept für Russischen Zupfkuchen mit Aprikosen {Link zum Rezept}. Ich liebe Käsekuchen – demnach wird eine Kuchenkreation, die auf einem Käsekuchen basiert, immer mein Favorit sein.

Woher holst du dir immer wieder neue Inspirationen für den Blog?

Die Inspirationsquellen sind vielfältig – von klassisch bis modern – ob bei Reisen in andere Länder, beim Stöbern im Supermarkt oder in Zeitschriften bis hin zu Instagram und Pinterest. Auch alte Rezepte aus unserer Familie stehen immer wieder Pate für neue Rezeptideen für unseren Blog.

Was kannst du in puncto Kochen und Backen noch von deinem Vater lernen?

Es gibt verschiedene Dinge, die ich von meinem Vater noch lernen kann. Das sind z. B. die Zubereitung von Fleisch und das Fingerspitzengefühl für technische Feinheiten, auf die es bei Saucen ankommt. Auch Hefeteige für Pizza und Brot gelingen meinem Vater sehr gut.

Was bedeutet Kochen für dich?

Sowohl Kochen als auch Backen bedeuten für mich volle Entspannung, weil man sich währenddessen nur auf diese eine Sache konzentriert. Für die Familie ein leckeres Essen zu kreieren, über das sich alle freuen, macht mich glücklich.

Liebe Julia, danke für das Gespräch!

Fragen über Fragen

Wer jetzt wissen mag, was Christof Feith noch von seiner Tochter lernen kann und welche Rezepte vom Blog auf die Hochschulgastronomie übertragbar sind, findet das Interview dazu im aktuellen GVmanager, Ausgabe 5/2019, S. 41. Der stv. Leiter der Hochschulgastronomie hat uns ergänzend zum Interview im GVmanager auch noch ein paar zusätzliche Fragen beantwortet – die Antworten dazu gibt es hier:

Herr Feith, was bedeutet Kochen für Sie?

Kochen bedeutet Entspannung für mich. Hätte ich den Beruf des Kochs aber gelernt und würde diesen auch täglich ausführen, würde ich diese Leidenschaft privat sicherlich weniger pflege. Da ich beruflich – aufgrund meines Werdegangs – aber mehr mit Zahlen zu tun habe, nimmt das Kochen einen großen Teil meiner Freizeit ein.

Woher nehmen Sie sich die Inspiration für neue Rezepte?

Wir sind viel in anderen Städten unterwegs, wo wir uns inspirieren lassen und versuchen, Gerichte, die wir gegessen haben, anschließend nachzukochen und diesen eine eigene Note zu verleihen. Andererseits holen wir uns Anregungen aber auch aus alten Kochbüchern – das Apfelkuchenrezept mit Vollkornmehl und Honig stammt z. B. noch von meiner Mutter.

Kann ein Essen Ihren Tag retten?

Pizza bedeutet für mich immer gute Laune – gebacken, wie vom Italiener. Das ist in einem Haushaltsbackofen zwar schwierig, aber machbar. Dank langer Teigführung und guten Produkten. Da braucht es nicht mehr als Tomatensauce mit Basilikum und Mozzarella. Auch Lebkuchen stimmen mich immer fröhlich. Es kam sogar schon vor, dass ich welche im Sommer gebacken haben.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Noch mehr zum kochenden und backenden Vater-Tochter-Gespann gibt es natürlich auch auf dem gemeinsam Foodblog Dad & Daughter Food Geschichten und in der Ausgabe 5 vom GVmanager. Dort findet sich auch ein Videointerview, das der SWR mit Christof und Julia Feith geführt hat.

Sarah Hercht / Redaktion GVmanager

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