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Mit dem Projekt Start Low sind Anbieter von Kitaverpflegung dazu aufgerufen, an einer Umfrage zum Thema nährwertoptimierte Speisen in der Kita teilzunehmen.

Meinung von Gemeinschaftsverpflegern gefragt

Datum: 08.07.2021Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. | Bild: Colourbox.de | Ort: Bonn

Die Meinung von Fachkräften aus der Gemeinschaftsverpflegung, die Verpflegung für Kindertageseinrichtungen anbieten, ist gefragt: Für das Projekt Start Low sind eben diese Anbieter aufgerufen, an einer Umfrage zum Thema nährwertoptimierte Speisen in der Kita teilzunehmen.

Auf Basis von Fragen bezüglich der Speiseplanung, Einkaufskriterien oder der Salz- und Zuckerreduktion entwickelt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) zusammen mit der Hochschule Albstadt-Sigmaringen (HSAS) und dem Unternehmen Pro Care Management (PCM) Maßnahmen und Angebote für eine gesundheitsfördernde Kitaverpflegung. Diese sollen alle Beteiligten dabei unterstützen, sich gemeinsam für eine zucker- und salzreduzierte sowie fettoptimierte Verpflegung einzusetzen.

Ungesundes soll reduziert werden

Um herauszufinden, welche Schritte dafür notwendig sind, läuft derzeit eine Umfrage für Anbieter der Kitaverpflegung. „Unser Ziel ist es, zu erfassen, worauf Anbietende beim Einkauf hochverarbeiteter Lebensmittel achten. Dabei steht die Frage im Vordergrund, welche Rolle aktuell Salz- und Zuckerreduktion sowie die Fettoptimierung bei der Kitaverpflegung spielt“, erläutert Dr. Ernestine Tecklenburg, Leiterin des Projekts Start Low. Neben Einrichtungen für Gemeinschaftsverpflegung werden in Kürze auch noch Kitas befragt, die selbst kochen. Hier sollen weitere Informationen aus dem Praxisalltag der Einrichtungen gesammelt werden.

Hauptziel des Projekts ist die Unterstützung der Einrichtungen bei Maßnahmen zur Reduktion von Zucker und Salz sowie zur Reduktion und Optimierung von Fett. Start Low wird als Projekt von der DGE koordiniert und im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) durchgeführt. Das Projekt dauert bis Herbst 2023. Gefördert wird das Vorhaben aus Mitteln des BMEL. Die Trägerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung.

Redaktion GastroInfoPortal

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