Selbstständigkeit und basale Stimulationen sind Faktoren, die bei der „Ernährung von demenzkranken Menschen“ nicht zu unterschätzen sind. So die Erkenntnis der gleichnamigen Schulung.

„Ernährung von demenzkranken Menschen“: So funktioniert’s

Datum: 12.10.2018Quelle: Inhalt und Bilder: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg | Ort: Ebersberg

In Deutschland sind heute schon 1,6 Mio. Menschen an Demenz erkrankt. Tendenz steigend. Im Laufe der Erkrankung kommt es bei knapp der Hälfte der Erkrankten zu einem ungewollten Gewichtsverlust. Für die Pflege und Verpflegung demenzkranker Menschen brauchen Verantwortliche deshalb viel Einfühlungsvermögen und spezielles Knowhow.
Eben dieses will das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten durch die Fachzentren Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung fördern. Eben deshalb waren Verpflegungsverantwortliche eingeladen, Martina Fink und Dr. Kathrin Lerchl, Mitarbeiter des Fachzentrums Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Ebersberg, der Schulung zum Thema „Ernährung von demenzkranken Menschen“ beizuwohnen.

Informationen zur „Ernährung von demenzkranken Menschen“

21 Teilnehmer aus stationären Senioreneinrichtungen folgten der Einladung zur Schulung „Ernährung von demenzkranken Menschen“ in das Seniorenheim Maria-Stadler-Haus in München, Haar.
Martina Fink informierte wie eine ausgewogene Ernährung aussehen kann. Essen muss den Nährstoffbedarf decken, vor allem aber auch Freude machen. Dies wird z. B. durch einen hohen Grad an Selbstständigkeit erreicht, wie es die Bereitstellung von Fingerfood ermöglicht. Exemplarisch hierfür wurden den Teilnehmern Spinat-Lachsrolle, Knusperstangen, Fleischbällchen, Quiches sowie Gemüsesticks und Obst zur Verkostung angeboten.

Selbstständigkeit und basale Stimulationen sind Faktoren, die bei der „Ernährung von demenzkranken Menschen“ nicht zu unterschätzen sind. So die Erkenntnis der gleichnamigen SchulunWeiterhin können Demenzerkrankte zum Essen motiviert werden, wenn vor allem die Sinne angesprochen werden. Dementsprechend sollten sie das Essen nicht nur Schmecken, sondern auch Hören, Riechen und Fühlen können. Mit Hilfe von Mitmach-Stationen konnten die Teilnehmer selbst erfahren, welche Einschränkungen die Bewohner im Bereich der Sinne haben.

Jeanette Lesch / Gastroinfoportal

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