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Brotreste fallen beim Schneiden der Brote im Schwarzwald-Baar Klinikum in Villingen-Schwenningen nur wenig an.

Brotreste: Was passiert damit im Schwarzwald-Baar Klinikum?

Datum: 29.11.2019Quelle: Inhalt: Redaktion GVMANAGER | Fotos: Pixabay, Schwarzwald-Baar Klinikum | Ort: Villingen-Schwenningen

Lebensmittelverschwendung ist ein heiß diskutiertes Thema: Aber bei Mengen von 135 Broten und 1.000 Brötchen am Tag ist es nicht verwunderlich das im Schwarzwald-Baar Klinikum in Villingen-Schwenningen Brotreste anfallen. Aber: „Brotreste sind beim Frühstück sehr selten“, weiß Vinzenz Herrmann, Gesamtküchenleiter des Schwarzwald-Baar Klinikums. Die Patienten bestellen ihm zufolge passgenaue Mengen, die größtenteils aufgegessen werden.

Sollte dennoch etwas von den bestellten Mengen an Brot und Brötchen bei dem einen oder anderen Patienten liegen bleiben, gelangen diese wie übrige Speisereste oder Gemüseabschnitte in einen Biotank. Die Speisereste werden dort gemixt, damit sie einmal die Woche von einem Tanklaster abgepumpt und zu einer Biogasanlage befördert werden können. „Ist zu viel Brot im Tank, saugt dieses jedoch zu viel Flüssigkeit auf“, weiß Vinzenz Herrmann. „Das erschwert den Prozess des Abpumpens.“ Genau aus diesem Grund landen nicht alle Brotreste im Biotank.

Brotreste für Schafe

Im Brotschneideraum des Klinikums in Villingen-Schwenningen kümmert sich eine Mitarbeiterin täglich darum, Brot und Brötchen entsprechend der Bedarfe für die einzelnen Abteilungen bereitzustellen. Darüber hinaus ist sie auch für das Brotschneiden zuständig. Die Brotschneidemaschine von Rego Herlitzius kann millimetergenau eingestellt werden, sodass aus einem Kastenbrot mit einem Kilogramm Gewicht 20 gleich schwere Scheiben entstehen. Übrig bleiben nur jeweils zwei sehr dünne Brotenden. „Diese Abschnitte wandern bei uns nicht in den Biotank, sondern wir sammeln diese extra“, erklärt des Gesamtküchenleiter. Darüber freut sich dann ein in der Region ansässiger Schäfer, der die Brotreste an seine Schafe verfüttert. Einmal die Woche holt er das „Futter“ für die Tiere ab.

Vinzenz Herrmann und seine Kollegin im Brotschneideraum des Schwarzwald-Baar Klinikums in Villingen-Schwenningen, wo nur wenige Brotreste anfallen.Hohe Backwarenqualität

Ein großer Vorteil, damit die Brote und Brötchen ansprechend bei den Patienten ankommen und diese auch verzehrt werden, ist neben der Qualität der Backwaren von Sternenbäck auch die Vorgehensweise bei der Bereitstellung im Klinikum. Wie das Küchenteam um Vinzenz Herrmann damit umgeht und wie es dabei zudem Verpackungsmaterial vermeidet, hat uns der Gesamtküchenleiter verraten.

Mehr dazu und wie Hersteller von Speisenverteiltechnik dafür sorgen, dass Backwaren nach dem Speisentransport ansprechend beim Tischgast ankommen, lesen Sie in der kommenden Ausgabe des GVMANAGER, die Mitte Dezember erscheint.

Sarah Hercht / Redaktion GVMANAGER

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