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Nährwert mit Mehrwert

Bio-Regional is(s)t gut

Datum: 17.10.2019Quelle: StMELF Bayern | Ort: München

15 engagierte Küchenleiter und Verpflegungsverantwortliche aus Betriebsgastronomien in und um München kamen am 16. Oktober 2019 beim Pschorr am Viktualienmarkt zum fachlichen Austausch zusammen. Alle sind ehemalige Teilnehmer der bisher drei Runden Coaching Betriebsgastronomie „Nährwert mit Mehrwert“, die vom Bayerischen Ernährungsministerium in Zusammenarbeit mit den beiden oberbayerischen Fachzentren Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung in Ebersberg und Fürstenfeldbruck durchgeführt wurden.

Die Küchenleiter nutzten die Gelegenheit, sich zum Thema „Regional is(s)t gut“ zu informieren und auszutauschen. Bei der Veranstaltung im Pschorr stellten Erzeuger ihre Konzepte „Unser Weg zu mehr Regionalität“ zu Weiderind, Weideschwein, Zweinutzungshuhn und Bioputen sowie mögliche Absatzwege in der Gemeinschaftsverpflegung vor. Folgende Erzeuger waren mit dabei

o   Jürgen Lochbihler, Bayern Ox und Der Pschorr, München

o   Florian Reiter, Chiemgauhof, Locking

o   Familie Wallner, Wallner`s Bioputen, Hebertshausen

Freilich durfte die gemeinsame Verkostung nicht fehlen. So konnten sich die Teilnehmer gleich selbst überzeugen, dass „bio-regional“ wirklich gut is(s)t. Anschließend diskutierten Anbieter und Köche, wie der Weg zu noch mehr (Bio-)Regionalität gelingen kann. Ein Tipp einer Teilnehmerin, die in ihrer Betriebsgastronomie bereits viel bio-regionales anbietet, war es, peu à peu zu beginnen und die Einführung dieser Produkte persönlich zu begleiten. „Es war sehr viel persönliche Ansprache der Essensteilnehmer nötig“, beschreibt sie, „und es interessierte nicht alle unserer Gäste, aber viele schon.“

Angelika Reiter-Nüssle, Ministerialrätin vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, bestärkte die Anwesenden darin, weiterhin „ganz vorn am Herd mit dabei“ zu sein, wenn es um mehr „bio-regional“ in der Betriebsgastronomie geht. Es sei wichtig, Wertschöpfungsketten vom Erzeuger auf den Teller zu schaffen. So könne ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit mit den Aspekten Regionalität und Ökologie in der Betriebsverpflegung geleistet werden.

Florian Harbeck / Gastroinfoportal

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