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Audi: Neues Betriebsrestaurant

Datum: 03.08.2018Quelle: Inhalt: pbr, Fotos: Christian Bierwagen | Ort: Ingolstadt

Bei Audi in Ingolstadt ist ein neuer Bürokomplex entstanden, dessen Herzstück das Betriebsrestaurant ist. Seit März 2018 arbeiten ca. 2.500 Mitarbeiter der Audi AG im sogenannten H6. Großzügige, über Erd- und 1. Obergeschoss verlaufende Glasfassaden betonen den Eingangsbereich und die Gastronomie. Ebenso viele Mitarbeiter wie Essen können hier täglich ausgegeben werden. Sieben Stationen stehen den Restaurantgästen zur Verfügung. Die Speisen werden meist vor ihren Augen zubereitet.

AudiSchwingende Zylinder

Das helle und freundliche Ambiente des Betriebsrestaurants lädt zum Verweilen ein, solange die Pause reicht. Das Innenarchitekturbüro Landau+Kindelbacher aus München gab dem Raumentwurf eine zusätzliche Prägung. Unzählige, von der Decke abgehangene Zylinder scheinen durch ihre unterschiedliche Länge über dem Raum zu schwingen. Einer Wolke gleich, verbinden sie optisch die Raumabschnitte zu einem plastischen Ganzen. Ihre Aufgabe als effektive Akustikelemente oder als Leuchte übernehmen die Zylinder im Vergleich mit ihrer Raumwirkung sehr dezent. Die fest eingebaute Möblierung variiert das gestalterische Grundmotiv des Ausgabetresens mit dynamisch wirkenden Schrägen und Rundungen.

Auf der Galerie befindet sich ein Café mit einer Work Lounge. Besprechungsecken, mit Monitoren ausgestattet, werden regelmäßig als produktiver Arbeitsplatz genutzt. Das neue Bürozeitalter hat hier Einzug gehalten.

Gestaffelte Bauweise

Mit seiner gestaffelten Bauweise fügt sich der neue Bürokomplex optimal in die Umgebung im Anschluss an das Audi-Werkgelände ein. Umlaufende Fensterbänder mit metallverkleideten Brüstungen gliedern und verbinden die Baukörper im Rhythmus der Geschosse. Der große Anteil an Verglasungen kommuniziert die Offenheit und Transparenz, die im Innenraum gelebt wird, nach außen.

AudiDie sorgsam durchdachte Gebäude- und Konstruktionsstruktur lässt eine hohe Flexibilität zu. Bis auf die Erschließungs- und Versorgungskerne mit sanitären Anlagen ist die Anordnung von Trennwänden im Raster der Fassaden frei wählbar. Das eingesetzte Trennwandsystem bietet mit raumhohen Verglasungsanteilen die gewünschte Transparenz. Geschlossene Wandelemente dienen der akustischen Auslegung der Räume. Neben den Treppenhäusern verbinden „Shortcuts“ genannte, offene Treppen je zwei Geschosse. Hier sind freistehende Teeküchen angegliedert und als Treff- und Kommunikationspunkte über den gesamten Bürokomplex verteilt. Darüber hinaus werden die Innenhöfe des ausgedehnten Gebäudekomplexes in die Arbeits- und Pausengestaltung einbezogen.

Der Entwurf für den Audi-Büroneubau stammt vom Architekturbüro Behnisch aus München. Die pbr Planungsbüro Rohling AG erbrachte die Ausführungsplanung der Architektur und Freianlagen sowie der Tragwerksplanung und übernahm die Planungskoordination und Bauüberwachung.

www.pbr.de

Mareike Knewitz / Gastroinfoportal

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