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Rebioal Nachhaltigkeitsziele Photo by Markus Spiske on Unsplash

Die Nachhaltigkeitsziele von Rebional

Datum: 13.03.2019Quelle: Inhalt: Rebional | Foto: Markus Spiske on Unsplash | Ort: Herdecke

In den von Rebional geführten Betrieben werden regionale Lieferanten unterstützt und regelmäßig Produkte aus der Region eingesetzt. Bis Ende 2019 wird das Angebot an regionalen Erzeugern noch erweitert. Für die Gäste bereitet der Gastronom frische und qualitativ hochwertige Speisen zu. Dabei befolgt man traditionelle Regeln der Kochkunst. Bis Ende des Jahres wird es dazu weitere Kriterien geben. Zu ein paar bereits umgesetzten Nachhaltigkeitskriterien zählen u.a.:

  • Einsatz von Bio-Lebensmitteln in allen Betrieben
  • Müllvermeidung durch Mehrwegverpackungen
  • Es wird produziert, ohne Ressourcen, Öko-Systeme und Umwelt unnötig zu belasten
  • Vier Rebional-Bienenvölker leben mittlerweile in Herdecke und drei in Hamburg.
  • Verbindlicher Verhaltenskodex für Geschäftspartner.
  • Faire Bezahlung und Weiterentwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeiter sowie ein freundlicher Umgang und gute Arbeitsbedingungen.

Großzügige Sozialleistungen für Mitarbeiter

„Wir haben umfangreiche, arbeitgeberunterstützte Vorsorgepakete zusammengestellt. So kommen wir auch unserer Verantwortung auf dem sozialen Handlungsfeld nach“, sagt Diana Nienaber, Leiterin Personalentwicklung und Qualitätsmanagement. Dazu gehört eine betriebliche Altersvorsorge, die den Mitarbeiter*innen mit Entgeltumwandlung einen Vorteil durch Arbeitgeberzuschlag und Steuerersparnisse bietet. Außerdem können die Angestellten in den Genuss einer günstigen Berufsunfähigkeitsversicherung inklusive Arbeitgeberzuschuss kommen, die gerade bei Tätigkeiten in der Großküche wichtig ist.

Mehr als dreißig Prozent der Fachkräfte in der Gastronomie werden derzeit berufsunfähig. Rebional bietet der Belegschaft im Ernstfall so eine gute Absicherung. Für besonders definierte Gruppen innerhalb des Teams ist der Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung über das Unternehmen möglich. Ein weiteres attraktives Angebot ist ein Physiotherapeut, den das Team jede Woche kostenlos in Anspruch nehmen kann.

Alle machen mit

Das gesamte Rebional-Team wurde bei der Nachhaltigkeitsreise einbezogen. Es ist beispielsweise verpflichtend nachzuweisen, dass in allen Meetings auf Leitungsebene Nachhaltigkeit ein Thema ist. Alle Mitarbeitenden wurden mehrfach geschult, es gibt einen internen Flyer zur Nachhaltigkeitsstrategie, Newsletter und Aushänge in allen Betriebsküchen. „Die Workshops haben uns tief ins Thema eintauchen lassen. Wir haben vom Ist-Zustand über eine Zielgruppenanalyse auch ein Hotspot-Screening gemacht, das viele für uns relevante Themen ans Licht gebracht hat.

Die komplette Wertschöpfungskette in Bezug auf Nachhaltigkeit anhand einer Spaghetti Bolognese nachzuverfolgen, war extrem aufschlussreich. Vom Ursprung der Lebensmittel über die Verarbeitung bis hin zur Entsorgung haben wir alles in den Blick genommen“, beschreibt Carina Brentrup begeistert. Laut Rebional trägt das Engagement im Team die aufwändigen Projekte – jeder Beteiligte sei gleichzeitig auch Botschafter für Nachhaltigkeit. Das eigens gegründete Nachhaltigkeitsteam umfasst fünf Personen aus Unternehmensleitung, Qualitätsmanagement, Personalentwicklung und Einkauf.

Verhaltenskodex für Lieferanten

Ein Projekt der Nachhaltigkeit ist ein eigens für Lieferanten und Partner entwickelter Verhaltenskodex. Hier stehen Richtlinien für den gemeinsamen Umgang miteinander, aber auch Themen wie ein Verbot von Produkten aus Kinderarbeit, ressourcenschonendes Handeln, Achtsamkeit und Mitarbeiterförderung. „Der Kodex ist nicht verpflichtend, aber wir möchten Gedanken anstoßen, Diskussionen anregen und für das Thema sensibilisieren“, so Gabriele Kühnel, die Leiterin des Einkaufsmanagements von Rebional. Die bisherigen Reaktionen der Lieferanten auf den Kodex seien durchweg positiv.

Innere Haltung

„Es geht uns nicht nur um das Zertifikat, sondern um unsere grundsätzliche Haltung. Wir möchten in Sachen Nachhaltigkeit nachweisbar aktiv und transparent handeln. Und zwar dauerhaft. Wir möchten so arbeiten, dass wir der Gesellschaft etwas zurückgeben. Ressourcen müssen geschützt werden, damit die folgenden Generationen gesichert leben können. Diese Verantwortung trägt jedes Unternehmen, und wir arbeiten mit Herz und Verstand daran, dies zu gewährleisten“, fasst Oliver Kohl zusammen.

Sina Fürch / Gastroinfoportal

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