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Kug Kurzarbeitergeld; Kurzarbeit Erholungsurlaub

Sonderregelungen bei Kurzarbeitergeld

Datum: 15.12.2020Quelle: DEHOGA Bayern e.V. | Bild: Colourbox.de | Ort: München

Der DEHOGA weist auf die verlängerten Corona-Sonderregelungen beim Kurzarbeitergeld (Kug) für das Gastgewerbe hin. Sie gelten bis zum 31. Dezember 2021:

  • Erhöhung des Kug auf 70/77 Prozent ab dem vierten Monat bzw. 80/87 Prozent ab dem siebten Monat bis 31. Dezember 2021
  • Zuverdienst des anrechnungsfreien Minijobs verlängert bis 31. Dezember 2021
  • Achtung: Sonstige Sonderregelungen zu Hinzuverdiensten während des Kug-Bezugs enden zum 31. Dezember 2020. Der DEHOGA weist darauf hin, den Kug-Antrag bei der Agentur für Arbeit zu verlängern – vielfach muss ab dem 1. Januar 2021 ein neuer Kug-Antrag gestellt werden. Der Kug-Anerkennungsbescheid verlängert sich nicht automatisch.

Zudem empfiehlt der DEHOGA Betrieben, deren Bescheid zum 31. Dezember 2020 ausläuft, die aber 2021 weiterhin Kurzarbeitergeld nahtlos erhalten möchten, die „Anzeige über Arbeitsausfall“ sowie die „Mitarbeiter-Einverständniserklärung“ noch im Dezember 2020 zu verlängern. In diesem Zusammenhang ist es erforderlich, die aktuelle Geschäftssituation und die Gründe für den unvermeidbaren Arbeitsausfall differenzierter als noch im Frühjahr 2020 darzulegen. Eine Kontaktaufnahme mit der lokalen Agentur für Arbeit ist dringend anzuraten.

Dreimonatsfrist bei Kurzarbeitergeld

Unternehmen haben gesetzlich rückwirkend drei Monate Zeit, angezeigte, genehmigte und realisierte Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit geltend zu machen. Es handelt sich um eine Ausschlussfrist – Anträge die nach Ablauf der Dreimonatsfrist eingehen, können nicht mehr berücksichtigt werden. Die betroffenen Unternehmen rechnen mit der Agentur für Arbeit ab, nachdem sie das Geld an ihre Beschäftigten ausgezahlt haben.

10-Prozent-Regel gilt weiterhin

Mindestens zehn Prozent der Mitarbeiter (dazu zählen auch Minijobber; Azubis zählen als 0) müssen mindestens zehn Prozent Arbeits- und Entgeltsausfall gehabt haben. Wird diese Quote aufgrund einer verbesserten Auftragslage in einem Monat nicht erfüllt, so ist keine Kug-Erstattung möglich – ebenso entfällt für diesen Monat ein Erstattungsantrag bei der Agentur für Arbeit.

Redaktion / GastroInfoPortal

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