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Veganes Sushi & Wiener Schmäh

Datum: 29.01.2015Quelle: Pirata Ort: Wien/AT

Am 21. Januar ging in Wien ein neues Sushi-Restaurant an den Start. An sich nicht ungewöhnlich. Doch das Pirata ist anders. Eigentümer Alexander Lengyel serviert seinen Gästen ausschließlich vegane Reisrollen – Premiere in der österreichischen Hauptstadt
Wir sprachen exklusiv mit dem 35-Jährigen über sein etwas anderes Konzept.


 

Herr Lengyel, Sie verwenden keine tierischen Lebensmittel. Wie kamen Sie auf die Idee, das erste vegane Sushi-Lokal Wiens zu eröffnen?
Ich komme aus Brasilien, wo Sushi sehr beliebt und weit verbreitet ist. Meine Familie hat 14 Suhi-Restaurants in Sao Paolo – ich bin also damit aufgewachsen und habe lange traditionell Sushi zubereitet. Seit einigen Jahren ernähre ich mich privat überwiegend vegetarisch und vegan. Im Oktober 2014 habe ich für eine Party mit Freunden Sushi zubereitet – ohne Fisch. Alle waren begeistert, und die Idee zu einem eigenen Laden entstand. Dann ging es schnell: Innerhalb von zwei Monaten fanden wir die passende Location und haben das Pirata eröffnet.

 
Wie sieht Ihr Konzept aus?
Wir haben zunächst nur Mittags geöffnet und bieten von 11 bis 14 Uhr Sushi-Sets in verschiedenen Größen an, die sich aus zwei bis sechs Sorten beliebig kombinieren lassen. Ausgerichtet sind wir aber eigentlich auf den Take-away-Bereich – unser Laden hat lediglich acht Sitzplätze. Wir haben eine kleine Sitzecke mit Sofas geschaffen, wo die Gäste bequem sitzen und ihr Sushi unkompliziert „auf der Hand“ essen können – denn Sushi ist gemütlich.

 

Was macht Ihre Sushi-Varianten aus?
Derzeit stehen 13 verschiedene Sushis auf der Karte, die täglich bzw. wöchentlich variieren. Wir haben fast nur eigene Kreationen im Programm und bereiten diese täglich frisch zu. Dabei verwenden wir ausschließlich Früchte und Gemüse. Wir bieten z. B. Sushi mit Süßkartoffeln oder auch Mango-Papaya-Chili an. Für viele ist Sushi mit Fisch selbstverständlich, wir verzichten aber auch bewusst auf Fischersatz. Wir wollen den Leuten einfach etwas anderes servieren, das sie noch nicht kennen.

 

Und wie kommt’s an?
Ich bin überrascht, wie groß das Interesse von Anfang an ist – den Andrang habe ich wirklich unterschätzt. Viele sind neugierig und überrascht, dann aber schnell begeistert. Das Ura-Maki Mango mit Avokado z. B. – in Brasilien ein echter Renner – ist sehr beliebt. Am besten kommt derzeit die Kombination Ananas-Rucola an. Ich freue mich, denn nicht nur das Feedback der Gäste ist positiv – wir haben auch schon einen Catering-Auftrag für den Sommer erhalten. Vielen Dank für das Gespräch!

 

www.pirata-sushi.com


 

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