Das Restaurant Lässig wird von der Schweisfurth Stiftung ausgezeichnet.

Restaurant Lässig erhält Tierschutz-Kochmütze

Quelle: Demeter Baden-Württemberg e.V.; Foto: Schweisfurth Stiftung | Ort: Baden-Württemberg

Die Herkunft von Fleisch interessiert immer mehr Menschen. Auch Gäste wollen häufiger wissen, wo das Fleisch auf ihrem Teller herkommt. Für einige Gastronomen ist diese Anforderung aber nach wie vor nebensächlich. Nicht jedoch für das Stuttgarter Bio-Restaurant Lässig. Dieses ist seit acht Jahren Bio- und Demeter-zertifiziert und legt höchsten Wert auf ausgewählte tierische Erzeugnisse. Die Schweisfurth Stiftung hat das Stuttgarter Restaurant nun für seine auf Tierwohl ausgelegte Gastronomie mit der Tierschutz-Kochmütze ausgezeichnet. Denn so einfach jeder in seiner Küche zu Hause nachvollziehen kann, was er isst und woher die Zutaten auf seinem Teller kommen, so schwierig fällt dieser Einblick in Restaurant, Kantine und generell beim Essen unterwegs. Um Herkunft und Hintergrund speziell bei tierischen Erzeugnissen auch außer Haus zu sichern und Tierwohl zu garantieren, zeichnet die Schweisfurth Stiftung mit ihrem Projekt „Tierschutz auf dem Teller“ Gastronomen aus, die beim Kauf tierischer Erzeugnisse auf artgerechte Haltung, biologische und regionale Qualität sowie Nachhaltigkeit achten.

Restaurant Lässig gibt gerne Auskunft

Restaurant-Betreiber Sabine Brand-Lässig und Joachim Latsch nahmen die Auszeichnung entgegen: „Viele Gäste sind sehr interessiert daran, wo unsere Zutaten herkommen – insbesondere bei Fleischgerichten. Über unsere ausführlichen Infos in der Speisekarte und auch im Gespräch geben wir gerne Auskunft.“ Für die beiden Gastronomen sind Tierschutz, artgerechte Tierhaltung, eine wesensgemäße Ernährung der Tiere sowie der respektvolle Umgang eine Selbstverständlichkeit und zudem die Voraussetzung für wohlschmeckende und gesunde Fleischgerichte. „Wir freuen uns, als Großabnehmer und Restaurant-Betreiber den Demeter-Gedanken und unsere Wertschätzung gegenüber den Landwirten und ihrer Arbeit ganz aktiv an unsere Gäste weiterzugeben“, erklären Sabine Brand-Lässig und Joachim Latsch.

Als zertifiziertes Demeter-Restaurant steht täglich mindestens ein Hauptgericht, eine Vorspeise oder Suppe und ein Dessert auf der Karte, deren Hauptbestandteile von Demeter-Landwirten und in der entsprechenden biodynamischen Qualität kommen. Insgesamt sind mindestens 30 % der eingekauften Rohwaren Demeter-zertifiziert, der Bio-Anteil liegt bei mindestens 90 %. Als zertifizierte Demeter-Gastronomen verpflichten sich Sabine Brand-Lässig und Joachim Latsch außerdem dazu, ihre Waren in großem Umfang auch von mindestens zwei Demeter-Erzeugern aus der Region zu beziehen: „Anonyme Massenware gibt es bei uns nicht. Wir pflegen den direkten Bezug und Austausch insbesondere mit kleinen landwirtschaftlichen Bio- und Demeter-Betrieben in der Umgebung.“

jel / Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit

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