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McDonald‘s

Recyclingmodell für Getränkebecher

Datum: 28.01.2020Quelle: Havi | Ort: Duisburg

Der Logistik- und Supply Chain Services Anbieter Havi entwickelt Alternativen für Verpackungen und hat gemeinsam mit seinem größten Kunden McDonald‘s einen Recyclingprozess für Getränkebecher aufgesetzt. McDonald‘s nutzt den Service bereits in fast allen deutschen Restaurants.

Nachhaltigkeit ist für Havi eine der wichtigsten Säulen der Unternehmensstrategie. Nicht nur in der klassischen Logistik, sondern auch bei anderen Services für die Systemgastronomie. Das Thema Verpackungen ist eines der Hauptanliegen. Dabei geht es sowohl um alternative Lösungen als auch um den Umgang mit Wertstoffen. Vor allem um Einwegbecher, z. B. für Cola oder Kaffee. Für diese papierbasierten Getränkebecher bietet Havi ein Recyclingmodell an. Das Fazit nach knapp einem Jahr ist positiv: Wertstoffe werden sinnvoll und nachhaltig verwertet.

„Bei Nachhaltigkeit liegt der Fokus für uns nicht nur auf unseren eigenen Prozessen“, sagt Roland Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Havi Logistics Deutschland. „Ebenso wichtig ist es uns, auch unsere Kunden und Partner dabei zu unterstützen, sich wirtschaftlich sowie ökologisch immer weiter zu steigern. Das Cup Recycling ist nur eines von vielen Beispielen dafür, wie erfolgreiche Kooperationen funktionieren und wir gemeinsam viel erreichen können.“

Wie funktioniert es?

Das Recycling, aktuell ausschließlich für den Kunden McDonald‘s, startet bereits bei der Rücknahme der Becher beim Kunden: Havi nutzt die Belieferung der Restaurants durch die eigene Flotte zur Rücknahme der benutzten, papierbasierten Einwegbecher. Dadurch sind keine zusätzlichen Fahrten nötig und es fallen keine unnötigen CO2-Emmissionen an. Anschließend werden die Becher zu verschiedenen Verwertern gebracht und durchlaufen hier verschiedene Prozesse der Aufbereitung der Materialien, vor allem der wertvollen Fasern, ehe daraus neue Produkte entstehen. Aktuell werden daraus Hygienepapier (z. B. für Trockentücher) und Rigipsplatten für den Wohnungsbau hergestellt. Bereits 80 Prozent der McDonald‘s Restaurants nutzen diesen Service aktuell. Tendenz steigend.

„Die Entwicklung dieser Lösung erfolgte Hand in Hand“, sagt Heike Bierweiler, Director Supply Chain, Quality Assurance & Sustainability bei McDonald’s Deutschland. „Die Recyclinglösung passt hundertprozentig zu unserer Nachhaltigkeitsstrategie, nach der McDonald’s bis 2025 weltweit in allen Restaurants Systeme einführen wird, mit denen gebrauchte Verkaufsverpackungen sortiert und einem Recycling zugeführt werden sollen. Neben der in Deutschland bereits seit vielen Jahren etablierten Wertstofftrennung haben wir nun den separaten Sortier-, Sammel- und Rücknahmeprozess für Getränkebecher in fast allen unserer Restaurants eingeführt und er läuft einwandfrei.“

Innovative Verpackungskonzepte

Das Recycling am Ende der Supply Chain ist nur einer von vielen Bausteinen, die bei Havi Richtung Nachhaltigkeit optimiert werden. Das Unternehmen betreut auch den Bereich Verpackungen bei McDonald‘s. So unterstützt Havi auch bei der Umsetzung des im Sommer 2019 verkündeten Fahrplans von McDonald’s Deutschland zur Reduktion von Plastik und Verpackungen. Hier wird mit Hochdruck an alternativen, nachhaltigen Verpackungsarten gearbeitet. Einen Teil dieser innovativen Verpackungsalternativen, wie z. B. Salatboxen aus Papier, konnten die Gäste im Sommer im McDonald‘s „Better M Store“ in Berlin vor Ort testen.

Klimaneutraler Transport

Auch in der klassischen Logistik werden alle Möglichkeiten für Nachhaltigkeit genutzt, um eine klimaneutrale Belieferung anbieten zu können. Weil sich die Emissionen heute noch nicht vollständig vermeiden lassen, ist Havi eine Kooperation mit dem Anbieter myclimate eingegangen und unterstützt ein Klimaschutzprojekt in Indonesien. Dabei wird der Bau von Biogasanlagen in ländlichen Gebieten ermöglicht. Durch diese Kooperation kann die Transportkette für einen Kunden bereits heute klimaneutral betrieben werden. Weitere Projekte zur Nachhaltigkeit sind bereits in der Planung. Denn die Teilnahme an der Science Based Target Initiative des WWF ist eine klare Verpflichtung der gesamten Havi Gruppe weltweit: Bis 2030 wird der CO2-Ausstoß für jede gelieferte Tonne Ware um 40 Prozent reduziert.

Martina Kalus / Gastroinfoportal

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